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+++ Jusos Leipzig rufen zur Teilnahme an #NoLegida-Demonstrationen auf ++

 

Seit mehr als anderthalb Jahren läuft die mittlerweile offen rassistische Bewegung "Legida" durch Leipzig. Seit Anfang an waren die Leipziger Jungsozialist*innen am Gegenprotest beteiligt.

 

Wir wollen eine weltoffene, bunte und tolerante Stadt, auch am morgigen Montag werden wir deshalb wieder auf die straße gehen - Kein Platz für Rassismus in Leipzig und anderswo!

 

Treffpunkt für die Jusos ist 17:00 Uhr im Rabet, wir schließen uns der Jugenddemo der Solidarischen Jugend Leipzigs an!

 

Alle Informationen zu den Demonstrationen findet ihr hier!

 

 

Folgt uns auch bei Twitter, um während der Demo auf dem aktuellen Stand zu bleiben!

@Jusosleipzig

 

#nolegida #le0407 #platznehmen #jugenddemo

 

*02. Juli 2016*


Jusos Leipzig zeigen sich enttäuscht über Entscheidung des Stadtrats

 

Zum Beschluss des Konzeptes zur Kinder- und Jugendbeteiligung im Leipziger Stadtrat am 22.06.2016 erklärt Matthias Köhler, Vorsitzender der Jusos Leipzig:

 

"Wir bedauern den gestrigen Stadtratsbeschluss zum Beteiligungskonzept sehr und hätten uns gewünscht, dass die Entscheidung eher im Sinne der Jugendlichen des Jugendparlaments erfolgt wäre. Wir unterstützen auch weiterhin die Idee eines Jugendparlamentes und wünschen den engagierten Jugendlichen viel Erfolg bei ihrer weiteren Arbeit!"

 

 

Mit solidarischen Grüßen richten wir uns an das Jugendparlament:

 

Lasst euch nicht demotivieren, streitet weiterhin so konstruktiv für die Interessen und Anliegen von Jugendlichen und bleibt am Ball. Manchmal muss man erst mehrere dicke Bretter bohren, um Erfolg zu haben!

 

 

*23. Juni 2016*


Jusos Leipzig beteiligen sich am Brückenfest 2.0 - Ankommen. Platznehmen. Zusammenleben.

 

 

Die Leipziger Jungsozialist*innen werden sich auch in diesem Jahr mit einem Stand am Brückenfest 2.0 beteiligen.

 

 

Geflüchtete und alle Interessierten sind eingeladen, am Sonntag 19.06.2016 ab 13:00 Uhr auf der Sachsenbrücke dabei zu sein! Alle Informationen dazu gibt es hier zum Nachlesen!

 

#refugeeswelcome

 

 

*05. Juni 2016*


Jusos, Linksjugend und GRÜNE JUGEND rufen zu Protesten gegen Sarrazinlesung auf!

 

Die politischen Jugendorganisationen Jusos, Linksjugend und GRÜNE JUGEND rufen am 19. Mai ab 18:00 Uhr unter dem Motto „Sarrazins Sozialdarwinismus widersprechen – für eine solidarische Gesellschaft“ zu einer Kundgebung am Naschmarkt auf. 
Am Donnerstag findet auf Einladung der CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Leipzig ein Autorengespräch mit Thilo Sarrazin in der Handelsbörse am Naschmarkt statt. 
Sarrazin stützt sich  in seinen Büchern auf rassistische Thesen von ungleich verteilter Intelligenz innerhalb der „Völker“. Durch Einwanderung, insbesondere von Muslimen, sieht er die Zukunft Deutschlands bedroht. Eine Argumentationslinie, die im Umfeld der *GIDA-Bewegung große Zustimmung findet. Thilo Sarrazin ist auch für abwertende Äußerungen gegenüber wirtschaftlich schlechter gestellten Menschen berüchtigt. So äußerte er beispielsweise, dass Untergewicht das geringste Problem von Hartz4-Empfängern sei.
„Für uns ist es nicht hinnehmbar, dass Thilo Sarrazin in Leipzig ein Forum geboten wird, um erneut seine unhaltbaren und menschenverachtenden Thesen zu verbreiten. Dieser populistischen Hetze, werden wir entschieden widersprechen!“, erklärt Matthias Köhler, Vorsitzender der Leipziger Jusos.
Franz Kanngießer von der GRÜNEN JUGEND Leipzig führt weiter aus: 
Offensichtlich versucht die sächsische CDU durch die Veranstaltung mit einer Person, die selbst in liberal-konservativen Kreisen als Wegbereiter des gesellschaftlichen Rechtsrucks gilt, sich bei dem Klientel der rechtspopulistischen AfD anzubiedern.“
Wir als linke Jugendverbände kämpfen für eine solidarische Gesellschaft und eine Welt ohne Grenzen. Wir lehnen die Thesen Sarrazins strikt ab“, fügt Marco Böhme von der Linksjugend Leipzig hinzu.
- - -
Alle Informationen zum Gegenprotest gibt es hier zum Nachlesen!
*17. Mai 2016*

Jusos Leipzig rufen zur Teilnahme am Brückenfest auf!

Das Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt Platz, in welchem auch wir Jusos aktiv sind, führt auch in diesem Jahr wieder ein Brückenfest unter dem Motto "Ankommen. Platznehmen. Zusammenleben." durch.

 

Am 19. Juni sind wieder alle interessierten Menschen aufgerufen gemeinsam einen tollen Tag auf der Sachsenbrücke zu verbringen, ins Gespräch zu kommen und einfach Brücken zu bauen!

 

Wir werden natürlich auch wieder mit einem Stand vertreten sein!

 

Kommt vorbei! Bringt eure Freund*innen mit! Habt einen tollen Tag und setzt ein Zeichen gegen Rassismus! #refugeeswelcome

 

*11. Mai 2016*


"Sexismus im Alltag begegnen - ein Argumentationstraining" am 14. Juli 2016

 

Schon jetzt sei auf unsere Veranstaltung im Rahmen der CSD-Woche Leipzig am 14. Juli 2016 hingewiesen!

 

„Das ist doch nur was für starke Männer und nichts für schwache Frauen! “ - So oder so ähnlich hat wahrscheinlich jede*r schon einmal einen Kommentar im Alltag wahr genommen. Doch Sexismus hat viele unschöne Gesichter, besonders im alltäglichen Geschehen.
Im ersten Teil der Veranstaltung wird es einen Input zum Thema „sexistische Einstellungen und Denkmuster im Alltag“ geben. Die Referent*in Jenny Brehm kommt aus Jena und ist dort Queer-Referentin des Sturas der Friedrich-Schiller Universität sowie beim Aufklärungsprojekt des Miteinaders e.V. aktiv.
Anschließend werden wir in Form von praktischen Übungen Argumente sammeln und trainieren, um auf sexistische Aussagen besser reagieren zu können.
Datum: 14.07.2016
Ort: Rosa-Luxemburg-Str. 19/21
Uhrzeit: 18:00 - 21:00 Uhr

 

Wir freuen uns auf euch!

 

*05. Mai 2016*


Unser Aufruf zum 02. Mai 2016

 

"Weg vom linken, rot-grün verseuchten 68er-Deutschland“ und hin zu einem „wirklich freien, souveränen Nationalstaat Deutschland in der Völkergemeinschaft der Welt, diese Aussage von Jörg Meuthen prägte die Berichterstattung über den AfD-Bundesparteitag am vergangenem Wochenende.

 

Das heißt: Er will dass die vielen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte, die in die falsche Richtung laufen
verstärken: Die ungerechte Einkommens- und Vermögensverteilung.

 

Die Prekarisierung des Arbeitsmarktes, die Hoffnungslosigkeit auf sozialen Aufstieg. Und die selbst in der Mittelschicht grassierenden Abstiegsängste.


Wir dagegen stehen hier, weil wir daran glauben, dass eine gerechtere Gesellschaft möglich ist. Wir kämpfen (an der Seite der Gewerkschaften/ Sozialverbänden) für die Freiheit unser Schickssal selbst in die Hand nehmen zu können, für die Gerechtigkeit unabhängig der sozialen Herkunft und für Solidarität, denen die sie brauchen. Wir kämpfen für die vollständige Vergütung geleisteter Arbeit, die freie Bestimmung über die Arbeitszeit zur Kinderversorgung, zur Pflege von Verwandten und zu Fortbildungszecken. Es gehe darum, dass der Beschäftigte frei nehmen könne, wenn Mensch es braucht und nicht nur dann, wenn der Chef es erlaubt.


Wir wollen Leiharbeit, Werkverträge und unbezahlte Praktika zurückdrängen und Steuervermeidung verhindern, damit das Geld der Allgemeinheit zur Verfügung steht für moderne Schulen, soziokulturelle Zentren, bezahlbare Schwimmbäder, Pflege, Gesundheitsversorgung und in den sozialen Wohnungsbau. Denn nur wir auf dieser Seite des Platzes sind es, die es schaffen können, ein gutes Leben für alle zu organisieren.

 

Wenn es für uns als Jungsozialisten und Jungsozialist*innen schwierig ist, fragen wir uns manchmal: „Warum tun wir uns das eigentlich an?"

Die Antwort mag bei jedem von uns ein wenig unterschiedlich sein, der Kern ist aber der gleiche: Der Mensch ist nicht als Zuschauer geboren. Lasst uns in diesem Sinne gemeinsam kämpfen,

Freundschaft.

 

*30. April 2016*


Infos zur #JusoVV16 jetzt online !

 

Die Vollversammlung der Jusos Leipzig fand am 16. April 2016 im Pöge-Haus statt. Wir haben u.a. eine Vielzahl von Anträge beraten, zwei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt und wir diskutierten mit Prof. Dr. Thomas Fabian (Beigeordneter der Stadt Leipzig für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule) über die aktuelle Situation von minderjährigen Geflüchteten in Leipzig.

 

Alle Informationen, Dokumente und Beschlüsse unserer diesjährigen Vollversammlung findet ihr ab sofort hier!

 

 

*20. April 2016*


Gustav-Heinemann-Preis der SPD

 

- Jetzte für Leipzig nimmt Platz abstimmen! -

 

 

Als Teil des des Aktionsnetzwerks Leipzig nimmt Platz rufen dazu auf, beim Gustav-Heinemann-Bürgerpreis der SPD für LnP zu stimmen!

 

 

Seit mehr als einem Jahr organisiert das Aktionsnetzwerk den Gegenprotest zu Legida maßgeblich mit, veranstaltet offene Treffen bei denen es Rechtsberatungen und hilfreiche Tipps für das Verhalten auf Demonstrationen gibt und hat 2015 ein Brückenfest organisiert! 

 

Hier könnt ihr abstimmen!

 

 

Danke für eure Unterstützung und natürlich: Weitersagen!

#platznehmen

 

*07. April 2016*


Save the date!

 

Die Jusos Leipzig führen am 16. April 2016 ihre jährliche Vollversammlung durch!

Alle stimberechtigen Mitglieder haben die Einladung bereits erhalten. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen!

 

Alle Informationen gibt es hier!

 

*24. März 2016*


Juso-Singkreis wählt Arbeiter*innenlied des Monats

 

Anlässlich des Frauen*kampftages am 08. März ist unser ArbeiterInnenlied des Monats: Brot und Rosen.

 

In dem Lied von 1912 forderten 20.000 streikende TerxtilarbeiterInnen nicht nur gerechten Lohnn (Brot) sondern auch eine menschenwürdige Arbeits- und Lebensumgebung (Rosen). Der Streik führte zu einer 25prozentigen Gehaltserhöhung, Bezahlung von Überstundenund der Zusage, dass Streikende nicht mehr diskriminiert werden sollten.

 

 

Heute sind die Forderungen nach Brot Equal Pay und nach Rosen die Gleichwertigkeit von Mann, Frau und LGBTs, diskriminierungsfreies Leben unabhängig des Geschlechts, der sexuellen Identität und Lebensweise.

 

 

 

Den Link zu einem Video gibt es hier!

 

 

 

Text:

 

 

Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag
Durch all die dunklen Küchen, und wo grau ein Werkshof lag,
beginnt plötzlich die Sonne uns're arme Welt zu kosen,
und jeder hört uns singen Brot und Rosen!

 

 

 

Wenn wir zusammen gehen, kämpfen wir auch für den Mann,
weil ohne Mutter kein Mensch auf die Erde kommen kann
Und wenn ein Leben mehr ist als nur Arbeit, Schweiß und Bauch,
wollen wir mehr Gebt uns das Brot, doch gebt die Rosen auch.

 

 

 

Wenn wir zusammen gehen, gehen uns're Toten mit
Ihr unerhörter Schrei nach Brot schreit auch durch unser Lied.
Sie hatten für die Schönheit, Liebe, Kunst, erschöpft nie Ruh.
Drum kämpfen wir ums Brot und wollen die Rosen dazu.

 

 

 

Wenn wir zusammen gehen, kommt mit uns ein bess'rer Tag.
Die Frauen die sich wehren, wehren aller Menschen Plag.
Zu Ende sei dass kleine Leute schuften für die Großen
Her mit dem ganzen Leben Brot und Rosen!

 

*08. März 2016*


Transpis malen gegen Legida - Vol. 2

 

Am 07. März wollen uns die Menschenfeinde von Legida wieder mit ihrer menschenverachtenden Hetze belästigen. Auch dieses Mal werden wir wieder dagegen auf die Straße gehen.

 

Dazu brauchen wir natürlich ein paar coole Transpis. Natürlich waren wir wieder kreativ: entstanden ist u.a. ein cooles Front-Transpi für die Demo!

 

 

*04. März 2016*

 


Erfolgreiche Juso-Vorstandssitzung

 

Heute traf sich der Vorstand der Jusos Leipzig zu seiner öffentlichen Sitzung im Februar.

 

Es ging um die letzten Veranstaltungen, neue Ideen und kommende Veranstaltungen der Jusos. Schon jetzte können wir verraten:

 

Der März wird vielfältige und interessante Themen bereithalten! Ihr dürft also gespannt bleiben!! ;-)

 

Übrigens: Die Juso-Vorstandssitzungen sind öffentlich. Interessierte können jederzeit teilnehmen, ihre Ideen mit einbringen und natürlich auch gerne mitorganisieren!

 

*23. Februar 2016*


Nation und Nationalismus - Unser Mitgliedertreffen im Januar

 

Unsere inhaltliche Arbeit soll natürliuch auch in 2016 weitergehen. So beschäftigten wir uns im Januar mit dem Thema "Nation und Nationalismus".

 

Ein Dank gilt dem AK Antirassismus für den interessanten Abend und den spannenden Einblick in dieses umfangreiche Themenfeld.

 

*28. Januar 2016*


Flagge zeigen gegen menschenverachtende Einstellungen!

 

Auch am 11.01.2016 gingen wir wieder gegen die Menschenverachtung und den Hass von Legida und Pegida auf die Straße.

 

Für uns ist klar: für Rassismus ist in Lepzig kein Platz!

 

 

*12. Januar 2016*

 




Jahresplanung 2016 und Jahresabschluss der Jusos Leipzig

 

Jedes Jahr findet sein Ende und so ist dies auch 2015 wieder. Am 18.12. veranstalteten wir unseren alljährlichen Jahresabschluss!

 

Wir blicken zurück auf ein spannendes Jahr mit interessanten Veranstaltungen, mit neuen Gesichtern bei den Leipziger Jusos und leider auch mit wöchentlichen Legida-Demos.

 

Wir bleiben weiterhin aktiv und freuen uns auf ein gemeinsames Jahr 2016 mit euch!

 

 

*19. Dezember 2015*


Juso-Starter_innen-Tag 2015

 

Die Jusos Leipzig veranstalteten am 14. November 2015 ihren alljährlichen Juso-Starter_innen-Tag!

 

Wir konnten viele neue Gesichter (und natürlich auch "alte Hasen") begrüßen und freuen uns nun auf spannende Veranstaltungen und Aktionen mit euch!

 

Ein besonderer Dank gilt Katharina, welche über ihre Arbeit im Leipziger Stadrat und als Juso-Landesvorsitzende erzählte.

 

 

 

 

 

 

 

 

*16. November 2015*



9. November - Ein Tag gegen das Vergessen!


Am 9. November 1938, also vor genau 77 Jahren brannten im nationalsozialistischen Deutschalnd unzählige Synagogen. Die systematische Ausgrenzung, Entrechtung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Deutschland (und später in fast ganz Europa) fand bis dato ihren traurigen Höhepunkt.

 

 

Wir Jusos gedachten auch in diesem Jahr am 9. November den Opfern, reinigten gemeinsam einen Stolperstein und erzählten uns die Geschichten von Rosalie und Julius Krause (Stolperstein Wangerooger Weg 17) sowie Jacob, Fanny und Helene Zwick (Stolperstein Liviastraße 2).



*11. Novermber 2015*



Kein Fußbreit den Rassist*innen von der Offensive für Deutschland!

 

 

Am 26. September marschierten die Nazis der "Offensive für Deutschland" durch Leipzig, oder besser gesagt: rund einen Kilometer durch die Innenstadt.

 

Natürlich zeigen auch wir Jusos klare Kante gegen Rechts, denn in Leipzig ist kein Platz für Rassismus!

 

*27. September 2015*


Ankommen.Platznehmen.Zusammenleben! - Brückenfest "Willkommen in Leipzig" am 19. September 2015


Nach all den Legida-Demos in Leipzig könnte man das Gefühl bekommen, dass es in Leipzig nur Nazis gibt. - Keine Angst, das ist zum Glück nicht so!


Zusammen mit vielen anderen Organisationen, Vereinen und Verbänden setzten wir am letzten Sonntag ein großes Zeichen für Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt.


An unserem Stand gab es leckeren selbstgebackenen Kuchen, Kekse und auch Muffins und das Beste daran: Die gesammelten Spenden kommen dem Leipziger Flüchtlingsrat zugute!



*23. September 2015*


LDK der Jusos Sachsen am 5. und 6. September 2015 in Dresden


Die diesjährige Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Sachsen stand unter dem Motto "Links. Frei. Solidarisch." !


Zwei spannende Tage voller Antragsdiskussionen, Reden und Wahlen liegen hinter uns! Für uns als Jusos Leipzig war es ein voller Erfolg!



Herzlichen Glückwunsch an Katharina und Nadja zu ihrer Wahl in den Landesvorstand der Jusos Sachsen! Wir wünschen euch viel Erfolg bei euren zukünftigen Aufgaben.


Ein Dank gilt auch Gerald für sein unermüdliches Engagement als Koordinator der Juso-Hochschulgruppen!


Die Beschlüsse der LDK findet ihr hier!



*10. September 2015*


AK Sport und Wiese - Refugees Welcome! am 30. August 2015


Ein wunderbar sonniger Nachmittag liegt hinter uns.


Gemeinsam mit den Geflüchteten aus der Ernst-Grube-Halle veranstalteten wir ein kleines Fußball-Turnier auf dem Richard-Wagner-Hain.


Wir freuen uns, dass wir für etwas Abwechslung vom meist tristen Alltag in der Unterkunft sorgen konnten.



*2. September 2015*


Sommergrillen im Lene-Voigt-Park am 27. August 2015


Fast schon traditionsreich! ;-)


Auch in diesem Jahr fand wieder uns Sommergrillen statt - diesmal im Lene-Voigt-Park.


In gemütlicher Runde und bei leckeren Essen kamen wieder einige Jusos zusammen. Wir diskutierten, spielten Volleyball und tauschten uns aus.


Es war mal wieder ein entspannter und gelungener Abend. Danke an alle, die dabei waren!




*29. August 2015*


Wir helfen bei der Spendensammlung!


Sehr kurzfristig wurden Flüchtlinge in der Ernst-Grube-Halle untergebracht. Für uns war sofort klar: Wir müssen helfen!


Eine Vielzahl von Jusos unterstützten die Johanniter bei der Spendenannahme und auch bei der Ausgabe von Kleidung direkt in der EGH.


Vielen vielen Dank an alle Helfer*innen!


Refugees Welcome!




*29. August 2015*


Juso-Ausflug nach Nordsachsen! - Besichtigung des Jugendwerkhofs Torgau am 4. Juli 2015

 

Lasst uns einen Ausflug machen!

 

Gemeinsam mit den Jusos Nordsachsen besichtigten wir den ehemaligen Jugendwerkhof Torgau (GJWH).

Dort befand sich der einzige geschlossene Jugendwerkhof der DDR, eine Disziplinierungsanstalt der Jugendhilfe, die direkt dem Ministerium für Volksbildung und damit Margot Honecker unterstand. Während seines Bestehens vom 1. Mai 1964 bis zum 11. November 1989 wurden über 4.000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren zur „Anbahnung eines Umerziehungsprozesses“ eingewiesen, die in anderen staatlichen Erziehungseinrichtungen negativ aufgefallen waren.
(Mehr Infos unter www.jugendwerkhof-torgau.de)

Direkt im Anschluss der Besichtigung konnten wir an einer Filmvorführung mit anschließendem Podiumsgespräch teilnehmen, dabei hatten wir die Möglichkeit mit Zeitzeug*innen ins Gespräch zu kommen.

Nach diesem spannenden, thematischen Teil unserer Ausfluges gingen wir ins gemütliche Grillen über. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle den Jusos Nordsachsen für die Einladung und das gemeinsame Grillen. Wir freuen uns auf eine baldige Fortsetzung.

 

*6. Juli 2015*


Mitgliedertreffen zum Thema "Politik und Fußball" am 25. Juni 2015


Oftmals wird postuliert, der Fußball habe "unpolitisch" zu sein. Bei genauerer Betrachtung erkennt man jedoch, dass dies fast bei keinem Club zutrifft. Gerade auch in Leipzig können wir eine Politisierung des Fußballs betrachten.


Welche Clubs welcher politischen Richtung folgen und was dabei Fangruppierungen aber auch Vereinsvorstände aus machen wurde an diesem Abend thematisiert. Es war eine spannender Veranstaltung mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken! 


Ein großer Dank gilt Jakob, der uns einen umfangreichen Einblick in das Thema geben konnte!


(Bildquelle: Aktionsbündnis - Rasenball gegen Rassismus)


*26. Juni 2015*


Das „Warten auf Godot“


Estragon: Komm, wir gehen!

Wladimir: Wir können nicht.

Estragon: Warum nicht?

Wladimir: Wir warten auf Godot.

Estragon: Ah!


Mehr als 1000 Menschen starben binnen einer Woche bei dem Versuch vor Krieg, Leid, Vertreibung und Zerstörung ihr eigenes Leben zu retten im Mittelmeer. Phrasen werden gedroschen, Wünsche formuliert und Bedauern geäußert – und WAS hilft das? Oder vor allem WEM hilft das? Wo bleiben denn die so vor der stolz geschwellten Brust getragenen „europäischen Werte“?

Sie warten, sie warten – auf Godot.


Ein grundlegender Wandel der EU-Flüchtlingspolitik ist jedoch trotz der steigenden Zahlen von Toten und auch überlebenden Flüchtlingen nicht in Sicht. Seit Jahrzehnten nun schon wird gebastelt, überlegt und abgewogen – leider ohne große Fortschritte.

Menschen, die die Strapazen, die Angst und die Unsicherheit einer Flucht auf sich nehmen; die zu Hause, Freunde und Familie zurücklassen; Menschen die all ihre Ersparnisse geben, um sich von Schleppern in kleinen Booten über das Mittelmeer bringen zu lassen, fliehen in eine ersehnte Sicherheit, um zu überleben.


Die beim EU-Sondergipfel am 23. April gefassten Beschlüsse machen wenig Hoffnung Besserung der Situation. Wie das Zehn­Punkte­Papier der EU­Kommission schon vermuten ließ, konzentrieren sich die Maßnahmen und Verabredungen eher auf Schlepperbekämpfung, Fluchtverhinderung und einer weiteren Abschottung Europas.

Die europäischen Staats- und Regierungschef_innen haben beschlossen, die bisherigen Frontex-Missionen „Triton“ und „Poseidon“ finanziell um das dreifache aufzustocken. Am 31. Oktober 2014 wurde die Marineoperation „Mare Nostrum“ zur

Seenotrettung von Flüchtlingen beendet. Im Gegensatz zu „Mare Nostrum“ beschränkt sich „Triton“ im Wesentlichen auf die Sicherung der Grenzen. Die im Auftrag von Frontex patrouillierenden Schiffe, Flugzeuge und Hubschrauber sind primär für einen küstennahen Einsatz vorgesehen. Damit wird die wichtige Aufgabe der Seenotrettung in die Obhut einer europäischen Agentur gegeben, die Sinnbild für die Abschottung Europas ist.


Außerdem soll in Zukunft mehr getan werden Schleuserbanden auszuhebeln und mögliche Schleuserboote zu zerstören. Dieser Kampf wird aus meiner Sicht nur dazu führen, dass es noch teurer und gefährlicher für Flüchtlinge wird, nach Europa zu kommen. Im Zusammenhang mit der beschlossenen Ausweitung militärischer Operationen in sogenannten Transitstaaten, die dafür sorgen sollen Flüchtlinge bereits frühzeitig zu stoppen, führt das zu einer gewaltigen Ausweitung der schrecklichen Bedingungen unter denen viele Flüchtlinge, insbesondere in den nordafrikanischen Ländern, im Transit erleiden müssen. Statt zu helfen versagt die EU aus meiner Sicht an dieser Stelle vollkommen. Es ist einzig die Ver- oder Auslagerung des Problems.

Und die Flüchtlinge? – sie „Warten auf Godot“.


Weder wurde auf dem EU-Sondergipfel beschlossen, wie die legale Einreise in die EU für Flüchtlinge deutlich verbessert und zahlenmäßig erhöht werden kann, noch haben sich die Staats- und Regierungschef_innen endlich mit der Frage beschäftigt, wie Asyl europaweit organisiert werden soll. Es kann nicht sein, dass einige Staaten in der EU keine Flüchtlinge aufnehmen und andere, wie Italien oder Griechenland, die am Mittelmeer liegen, kaum Unterstützung durch die anderen Mitgliedstaaten erfahren.

Dennoch geht es bei der Aufnahme von Flüchtlingen um Menschen. Das heißt für mich, dass wir ohne Kompromisse über ein europäisches Konzept sprechen müssen, dass es den Menschen, die Schutz suchen ermöglicht zu entscheiden, wo sie diesen

finden möchten. Es ist doch deutlich leichter Geld in Europa besser zu verteilen als Menschen!

Es müssen endlich einheitliche menschenwürdige Standards in der EU zur Unterbringung, Versorgung und Betreuung sowie Beratung von Flüchtlingen geschaffen werden!


Die beim Sondergipfel gefassten Beschlüsse sind aus meiner Sicht eine weitere Verzögerungstaktik der Wohlstandselite! Aber sie kostet Menschenleben. Denn selbst wenn die Flüchtlinge des Krieg oder die Verfolgung, die unmenschlichen Lager in Nordafrika und die gnadenlose Überfahrt über das Mittelmeer überleben, so sind sie dennoch danach nicht in sicherer Umgebung oder in dem Europa, der Humanität, der Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit!

Oftmals bedeutet es ein dauerhaftes Warten ­ ein „Warten auf Godot“.

(Text: Nadja)



*29.04.2015*


Taiwans Demokratie

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zerriss ein Bürgerkrieg China. Die Kommunistische Bewegung, die von Mao geführt wurde, kämpfte und besiegte die junge, nationalistische Regierung der Republik China. Ihre Anhänger flüchteten auf die vorgelagerte Insel Taiwan, wo sich seitdem eine moderne Demokratie entwickelt hat. Die BRD erkennt Taiwan aufgrund der Ein-China-Politik dennoch nicht an.

Ende Februar stellten Dr. Gu und seine Begleiter_innen von der Taiwanesischen Vertretung ihre Demokratie im Rahmen des Juso-Mitgliedertreffens vor. Dabei gingen sie nicht nur auf das politische System ein, sondern erzählten auch von der studentischen Sonnenblumen-Bewegung, die zeigt wie gesellschaftliche Partizipation und Chinesische Kultur zusammen passen.

Nach dem offiziellen Teil der Diskussion lud Dr. Gu die Teilnehmenden zu einem Buffet und persönlichen Gespräch ein. Neben leckerem Essen gab es interessante Einblicke in die Arbeit einer inoffiziellen Botschaft und die Möglichkeit, kritische Fragen zu stellen.

(Text: Georg)

Workshop zu "Flucht und Asyl"

Unser Mitgliedertreffen im März war ein besonderes. Zusammen mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) luden wir zu einem Workshop zum Thema "Flucht und Asyl" ein. Der Workshop war unser Beitrag zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus Leipzig, die jedes Jahr mit verschiedensten Veranstaltungen einen wertvollen Beitrag für ein offenes Miteinander  und eine inklusive Gesellschaft leisten.

Wer gilt nach europäischem und deutschen Recht überhaupt als Flüchtling? Woher kommen die meisten Flüchtlinge? Welche Wege stehen ihnen hier offen oder bleiben ihnen versperrt? Wie ist die Rechtslage und wie sieht die allgemeine Lebenssituation von Flüchtlingen in unserem Land aus? Mit diesen und vielen anderen Fragen haben wir uns einen Abend lang beschäftigt. Durch den abwechslungsreichen Ablauf mit kurzen theoretischen Inputs und vielen praxisbezogenen Gruppenarbeiten und -diskussionen verging die Zeit wie im Flug.

Am Ende stellten wir uns noch die Frage, wie wir uns konkret für ein besseres Leben der Flüchtlinge in unserer Stadt einsetzen können. An Antworten hat es uns zum Glück nicht gefehlt: Mitarbeit im Flüchtlingsrat, Vorurteile durch Informationsangebote abbauen, klare Kante gegen rechte Stimmungsmache und vieles mehr.

Wir bedanken uns nochmals bei Martin für die tolle Moderation und freuen uns, dass wir mit dem Workshop auch das Interesse vieler Nicht-Jusos wecken konnten.

(Text: Matthias)


*15.04.2015*


Zitat: "Mit uns das Volk, mit uns der Sieg!"

Am Dienstag dem 24. März  traf sich der allseits beliebte Juso- Singkreis, um zum ersten Mal in 2015 wieder politische Lieder zu intonieren. Als Abwechslung zu den sonst sehr thematischen Abenden wurde diese Sitzung die Klassiker der Arbeiterbewegung gesungen, vom 'Sozialistenmarsch' über 'Bella Ciao' bis 'Joe Hill' standen viele bekannte und einflussreiche Songs aus Deutschland, Europa und den USA auf der Setlist. Begleitet von interessanten Gesprächen und mit angemessener Verpflegung war es wie immer ein mehr als gelungener Abend.

(Text: Jakob)

EU-Sanktionen gegen Russland

Vor gut einem Jahr fand das Krim-Referendum statt, im Anschluss daran wurde die Krim Teil der Russischen Förderation. Aufgrund der Art und Weise, wie das Referendum abgehalten wurde, und welche Rolle die Russische Regierung vermutlich spielte, schnürte die EU mehrere Sanktionspakete gegen Russland und die separatistischen Gebiete der Ukraine. Dass die Sanktionen viel mehr gebracht haben, als die Position der EU zu verdeutlichen ist fraglich. Zwar stagniert die Russische Wirtschaft, der Rubel ist unter Druck und große Mengen an Kapital wurden aus Russland abgezogen, aber die Ursachen dafür liegen im Ölpreis-Verfall und dem erschütterten Vertrauen in die Russische Regierung. Einen Effekt haben die Sanktionen aber: Die EU steckt in einem Dilemma. Obwohl sie lediglich Sicherheit in Europa und Stabilität in Russland will, spielt sie Putin mit den Sanktionen unfreiwillig in die Hände. Er muss keine Verantwortung für die Wirtschaftsflaute übernehmen, denn er hat einen Sündenbock parat.

(Text: Georg)


*15.04.2015*


NO LEGIDA

Solidarität mit Juliane und Monika!


In dieser Woche wurde bekannt, dass Ermittlungsverfahren gegen die Landtagsabgeordnete Juliane Nagel und die Bundestags­abgeordnete Monika Lazar wegen des Aufrufes zu einer Sitzblockade eröffnet wurden. Dabei haben beide im Rahmen einer Pressekonferenz von Leipzig nimmt Platz den Konsens von Leipzig Nimmt Platz wiedergegeben, wie er auch im Aufruf niedergeschrieben steht und von mehr als 2000 Menschen im Netz unterzeichnet wurde. Die Jusos Leipzig gehören auch dazu.

Wir zeigen uns solidarisch mit den Beschuldigten und weisen die gegen sie erhobenen Beschuldigungen klar zurück! Unser Ziel bleibt, die Aufmärsche von LEGIDA mit demokratischen Mitteln zu verhindern!

Mehr zu dem Thema hier


Am Montag mobilisert LEGIDA seine Anhängerschaft wieder auf den Augustusplatz. Dieses Mal wollen sie wieder laufen. Dem werden wir uns erneut widersetzen! Jetzt erst recht!


Das Erich-Zeigner-Haus ist wieder ab 16 Uhr auf dem Nikolaikirchhof. Weitere Protestaktionen sind angemeldet.


Mehr Infos hier oder bei NO LEGIDA auf Facebook

*21.02.2015*


Das Aktionsnetzwerk "Leipzig nimmt Platz" mobilisiert für den       16. Februar 2015 – Demonstration „Refugees welcome“ ab 17 Uhr, Kundgebung und Widersetzaktionen

 

Legida (Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes) hat angekündigt, am Montag, 16. Februar zum wiederholten Mal über den Leipziger Ring marschieren zu wollen. Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft zum entschlossenen, kreativen, entschlossenen und gewaltfreien Protest auf um Legida den Rest zu geben.

 

Das Aktionsnetzwerk ruft zur Beteiligung an der Demonstration des Bündnis „Refugees welcome“ auf, die 17 Uhr ab Universitätsstraße durch die Innenstadt in die Goethestraße führen soll.
Zudem wurde eine weitere Kundgebung im Bereich Richard-Wagner-Straße (ebenfalls ab 17 Uhr) angemeldet.

Das Erich-Zeigner-Haus ist ab 16 Uhr auf dem Nikolaikirchhof


Mehr Infos hier oder bei NO LEGIDA auf Facebook


*16.02.2015*


Bündnis "Auf gute Nachbarschaft" will Vorurteile abbauen

Der AK Antirassismus der Jusos Leipzig setzt sich aktiv für den Abbau von Vorurteilen gegenüber Asylsuchenden ein! Im Dezember 2014 trafen sich erstmals verschiedene am Thema Asyl interessierte Gruppen in der RGS, um eine gemeinsame Veranstaltungsreihe auf die Beine zu stellen. Neben unserem AK Antira sind die Linksjugend, Prisma, À gauche, EfFiL und der Initiativkreis Menschenwürdig, der vor einem Jahr ein ähnliches Projekt gemacht hat, dabei. Ziel ist es, Asylsuchende in Kontakt mit den "besorgten Anwohner_innen" zu bringen und durch Ausstellungen, Filmvorführungen und Diskussionsrunden Vorurteile aus den Köpfen zu verbannen.

Das Bündnis "Auf gute Nachbarschaft!" hat jetzt den Antrag auf Gelder gestellt, damit die vielen Pläne auch umgesetzt werden können. Natürlich brauchen wir aber auch wo_manpower! Wer mithelfen möchte, ein Fußballturnier zu planen, kann sich gerne melden bei lukas.claes@gmx.de.

(Text: Lukas)

 

*10.02.2015*

 

Demotraining – was ist erlaubt, was lasse ich lieber sein!?

Demonstrationen organisieren, anmelden, sich beteiligen und was ist eigentlich dieser zivile Ungehorsam? – diesen Themen widmeten wir uns in Kooperation mit den Jusos Sachen beim Demotraining.

In Zeiten von LEGIDA, PEGIDA, STUPIDA und Co. gilt es auch unsere eigenen Inhalte und Meinungen auf die Straße zu tragen und für eine bessere Gesellschaft ein zu stehen. Doch bedarf so eine Demonstration immer einiger Vorbereitung. Was nehme ich mit? Was lasse ich zu Hause? Was darf ich machen? Und wie verhalte ich mich, wenn es mal brenzlig wird?

Um uns mit Wissen und Erfahrungen zu bereichern, luden wir uns Teamer des Netzwerks „skills for action“, dem Bündnis „Dresden Nazifrei“ und zwei  anstrebende Jurist_innen ein, diskutierten über demotaugliches Verhalten, „packten  unsere Demotasche“ und setzten uns mit juristischen Grundlagen und Voraussetzungen des Versammlungsrechts und zivilem Ungehorsam auseinander.

Vielen Dank allen Beteiligten für das super Seminar!

(Text: Nicole Schlaf)



NO LEGIDA

Eine Woche ohne LEGIDA liegt hinter uns. Noch ist unklar, ob es in der nächsten Woche zu einem erneuten "Spaziergang" kommen wird. Die Stadt Leipzig hat zwar die für Montag angekündigte Demonstration wegen polizeilichem Notstand abgesagt. Eine entgültige Entwarnung ist dies aber nicht.


Darum finden am Montag wieder vielfältige, gewaltfreie NO-LEGIDA-Proteste statt, die eure Unterstützung brauchen.

 

Unter anderem beginnt um 16 Uhr wieder "Legida redet über uns, jetzt reden wir" vom Erich-Zeigner Haus e.V. auf dem Nikolaikirchhof. 

 

Weitere Treffpunkte und aktuelle Infos zum Geschehen rund um NO LEGIDA bieten u.a.


*07.02.2015*


Vollversammlung 2015 - Wir haben einen neuen Vorstand

Lukas, Matthi, Christina, Alexej, Jakob und Nadja (v.l.n.r.)
Lukas, Matthi, Christina, Alexej, Jakob und Nadja (v.l.n.r.)




Wir haben einen neuen Vorstand. Danke an alle für das Vertrauen und die tolle Vollversammlung! Wir freuen uns auf die kommenden zwei Jahre mit euch und werden sehr bald von uns hören lassen ;)

*01.02.2015*


NO LEGIDA

Übersicht Anmeldungen 30.01.2015 (Quelle: NO LEGIDA)
Übersicht Anmeldungen 30.01.2015 (Quelle: NO LEGIDA)

Wir Jusos werden uns auch am Freitag, den 30. Januar 2015 aktiv in die Kundgebungen und Proteste gegen rassistisches, islamophobes und menschenverachtendes Gedankengut von LEGIDA einbringen.

 

Dazu treffen wir uns 18 Uhr an der alten Post (Seite Grimmaischer Steinweg), um uns dann u.a. der Kundgebung von “Leipzig.Courage zeigen.” anzuschließen.

 

Auf der beistehenden Karte findest Du wieder alle weiteren Anmeldungen. Besonders wollen wir auf die Treffpunkte des aktivistischen Protestes von Leipzig nimmt Platz hinweisen.

 

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Aktuelle Infos zum Geschehen rund um NO LEGIDA bieten u.a.

Bei fehlender Internetverbindung empfehlen wir wieder das Infoangebot von Radio Blau auf UKW 99,2 MHz ab 18 Uhr. Mit UKW-Radio-App und Kopfhörern seit ihr damit immer auf dem Laufenden

*29.01.2015*


Übersicht Anmeldungen 21.01.2015 (Quelle: NO LEGIDA)
Übersicht Anmeldungen 21.01.2015 (Quelle: NO LEGIDA)

Wir Jusos werden uns auch am Mittwoch, den 21. Januar 2015 aktiv in die Kundgebungen und Proteste gegen rassistisches, islamophobes und menschenverachtendes Gedankengut von LEGIDA einbringen.

 

Dazu treffen wir uns 17 Uhr am Eingang der alten Post (Georgiring), um uns dann u.a. der Kundgebung von “Leipzig.Courage zeigen.” anzuschließen.

 

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Aktuelle Infos zum Geschehen rund um NO LEGIDA bieten u.a.

Bei fehlender Internetverbindung empfehlen wir das Infoangebot von Radio Blau auf UKW 99,2 MHz ab 18 Uhr. Mit UKW-Radio-App und Kopfhörern seit ihr damit immer auf dem Laufenden

*21.01.2015*


Wir unterstützen die "Leipziger Erklärung 2015 – LEGIDA den Platz nehmen!" des Aktionsnetzwerks Leipzig nimmt Platz, die auch Du hier unterschreiben kannst.


Leipziger Erklärung 2015 – LEGIDA den Platz nehmen!

 

Für die kommenden Wochen hat der Leipziger Ableger von PEGIDA unter dem Namen „Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes“ Demonstrationen angemeldet. Obwohl ca. 35.000 Menschen am 12. Januar 2015 gegen den islamfeindlich und rassistisch motivierten Aufmarsch im Waldstraßenviertel protestierten, will LEGIDA weitere Aufmärsche auf dem Innenstadtring durchsetzen. Dies werden wir nicht tolerieren.

 

WIR WERDEN UNS WIDERSETZEN.

 

In den vergangenen Jahren sind neonazistische und andere antidemokratische Aufmarschversuche in Leipzig immer wieder gescheitert. Die Versammlungen wurden durch entschlossenen und kreativen zivilgesellschaftlichen und antifaschistischen Protest für Neonazis und ihre Gefolgschaft zu schwarzen Tagen. Gemeinsam gelang es uns, die neonazistischen und rassistischen Veranstaltungen empfindlich zu stören und auch zu verhindern.

 

WIR WERDEN UNS WIEDER SETZEN.

 

Wir werden LEGIDA den Weg versperren. Wir sind überzeugt, dass Menschen auch 2015 bereit sind, die rassistischen, nationalistischen und antidemokratischen Aufmärsche mit gleichermaßen gewaltfreien wie entschiedenen Widersetz-Aktionen zu verhindern. Denn wir selbst sind verantwortlich für die Stadt und die Gesellschaft, in der wir leben. Uns verbindet die Entschlossenheit, erstarkenden rassistischen und neonazistischen Strukturen unsere Überzeugung, unseren Mut und Verstand, unsere Gemeinsamkeit und Vielfalt entgegenzusetzen.

 

WIR ERKLÄREN:

  1. Wir sind entschlossen, LEGIDA-Proteste und andere rassistische und Neonaziaufmärsche in Leipzig zu verhindern.
  2. Neonazistische Einstellungen, Rassismus, Islamfeindlichkeit und andere Ideologien der Ungleichwertigkeit haben in Leipzig keinen Platz.
  3. Wir sind solidarisch mit allen, die diese Ziele mit uns teilen.
  4. Wir wollen das in gemeinsamen und gewaltfreien Aktionen erreichen.
  5. Wir werden Rassist_innen, Neonazis und andere LEGIDAs mit Widersetz-Aktionen zeigen, dass wir sie weder in Leipzig noch anderswo dulden.

 

Kurzum: LEGIDA läuft nicht


*16.01.2015*


Am 12.01.2015 will der PEGIDA Ableger LEGIDA erstmalig in Leipzig aufmarschieren um weiterhin die Stimmung gegen Flüchtlinge und Muslime zu schüren. Wir Jusos rufen zur aktiven Teilnahme an den Gegenprotesten NO LEGIDA auf und werden ab 16.00 Uhr die Route von “Refugees Welcome” Leipzig über den Westplatz zur Kundgebung um 18.30 Uhr am Waldplatz von “Leipzig.Courage.Zeigen” begleiten.

 

Wenn Du uns begleiten möchtest dann sei am Montag um 16 Uhr auf dem Markt, vor dem S-Bahn-Eingang bei der Grimmaischen Straße.

 

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Einen Überblick über die verschiedenen Demonstrationszüge findest Du hier

 

Aktuelle Infos zum Geschehen rund um NO LEGIDA bieten u.a.

 

*10.01.2015*


#linksleben oder wie viel #wir braucht das ich?

                                                      Andrea Nahles spricht auf dem BuKo
Andrea Nahles spricht auf dem BuKo

Diese Frage stellen wir uns seit dem Bundeskongress der Jungsozialist*innen in Bielefeld (*zwinkerzwinker*) vom 5. bis 7. Dezember. Mit einem Initiativantrag und einer “Präsentations-Karaoke” stellte der Bundesvorstand die neue Kampagne #linksleben vor. In dieser möchten wir als Verband in einem Prozess Fragen klären und Visionen entwickeln, wie wir ein #linkes Leben gestalten wollen. Von Bildung über Wirtschaft, von Solidarität über Nachhaltigkeit sollen vor allem in den Zukunftswerkstätten unsere Ideen ausgetauscht werden. Hier findet ihr ein Grußwort durch Johanna und den Anmeldebogen für das Wochenende vom 23. bis 25. Januar in Chemnitz, das zur ersten Diskussionsrunde einlädt.

Natürlich wurde zum BuKo nicht nur über die neue Kampagne gesprochen. Dem von uns eingebrachten Antrag zur Abschaffung des §16a Jugendgerichtgesetz wurde mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. Gemeinsam mit Schäfer-Gümbel, Nahles und Fahimi setzten wir uns als Jusos mit der Energiewende, der GroKo und mit einem Antrag zur Arbeitsversicherung auseinander. Durch die neue Priorisierung von Anträgen konnten die Verbände mitteilen, welche ihnen am wichtigsten ist. Ein Großteil der Anträge wurde behandelt und beschlossen, nur einige wenige vertagt. Darunter gab es eine wichtige Debatte zu TTIP/CETA aber auch über die digitale Agenda und Drogenpolitik sowie einen spannenden Antrag zur Männer*politik, der aber ein weiteres Mal innerverbandlich diskutiert werden muss.

Als Delegation hatten wir viel Spaß, gutes Essen, aber haben uns vor allem in die konstruktiven Debatten eingebracht.

(Text: Miriam Pflug)


Wahlplakate verschönern mit Ralf Stegner

Ralf Stegner im Gespräch
Ralf Stegner im Gespräch

Gemütlich sitzt eine große Gruppe Leipziger Jusos am Ende eines gelungenen Wahlkampftages im Rosenthal-Park. In der einen Hand ein Getränk, in der anderen etwas Gegrilltes. Gespannt lauschen alle den spannenden Geschichten und Erfahrungen des alten Politikhasen Ralf Stegner. Dieser war den ganzen Tag in Leipzig mit verschiedenen Kandidat_innen unterwegs, um in der letzen Woche vor der Wahl noch einmal Unterstützung zu zeigen. Gemeinsam mit Irena, Dirk, Holger und Guido haben Ralf Stegner und die Jusos einen Aktionsstand vor dem Zoo gemacht.

Unsere Aktion: "Sie dürfen heute Wahlplakate verschönern"

Das kam an und sorgte besonders bei Kindern für viel Spaß! Nach einer solchen gelungenen Verteilaktion hatten sich alle das Bierchen oder die Limo im Park verdient!

(Text: Nadja Sthamer)

Aktion: Plakate bemalen
Aktion: Plakate bemalen

Veranstaltung zum Thema Ausbildung

Retsch, Baran, Kolbe, Schott (v.l.)
Retsch, Baran, Kolbe, Schott (v.l.)

Anfang September diskutieren die Jusos über die Zukunft der Dualen Ausbildung. Immer mehr junge Menschen bewerben sich um einen Studienplatz, gleichzeitig erklären sich immer weniger Betriebe bereit, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Neben Daniela Kolbe, die gemeinsam mit den Jusos die Veranstaltung vorbereitet hatte, waren Holm Retsch vom Dehoga Sachsen und Frank Schott von Arbeit und Leben Sachsen auf dem Podium vertreten. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Auszubildenden Max Baran. Die Runde wurde sich darüber einig, dass einiges für das Image der Dualen Ausbildung getan werden muss. Dabei kommt es auch darauf an, die Ausbildungsbedingungen zu verbessern. Ohne die Duale Ausbildung wird der beschriebene Fachkräftemangel nicht zu bewältigen sein.

(Text: Frank Franke; September 2014)




AK Singkreis - Politik mal anders erleben

John Lennon
John Lennon

Wie jeden Monat traf sich auch im September der Juso-Singkreis, gesungen wurden diesmal Lieder zum Thema Drogen. Die Songtexte variierten dabei stark, von der Beschreibung von Rauschzuständen,  der Klage über Drogentode, persönliche Hilfeschreie bis Thematisierung von kaltem Entzug war alles dabei, was gesellschaftlich eine gewisse Rolle spielt.  Die Spannbreite der Interpret*innen war demnach mit Lou Reed, Hannes Wader, Neil Young, Juliane Werding, den Beatles, den Stones, Tic Tac Toe, The Who, Jimi Hendrix, Bob Dylan, Eric Clapton,  Pink Floyd und mehr naturgemäß sehr umfangreich. Obwohl viele Songs klar von Drogenkonsum handeln, konnte recht oft eine gewisse Distanzierung konstatiert werden. Neben dem eigentlichen Thema Drogen, spielen auch innere Zerrissenheit, soziale Beziehungen sowie die gesellschaftliche Dekadenz eine große Rolle in einem Themenspektrum, dessen Heterogenität und gesellschaftspolitische Relevanz zu Unrecht in der Mehrheitsgesellschaft marginalisiert werden.

(Text: Jakob Dopheide; September 2014)


Diskussion zur Arbeit des Willy-Brandt-Centers in Jerusalem

Diskussion mit Tobias Pietsch
Diskussion mit Tobias Pietsch

Wir Jusos treten für den Frieden ein - insbesondere natürlich für eine dauerhafte Lösung der Situation in Israel und Palästina. Unsere Arbeit beruht daher auf dem Grundsatz der doppelten Solidarität. Genau für diese Solidarität mit beiden Seiten des Konflikts und der Strategie eines stetigen Dialoges sowie der Förderung von Projekten, die dafür notwendig sind steht das 1996 gegründete Willy-Brandt-Center in Jerusalem. Wir haben uns am 14. August deshalb mit Tobias Pietsch, Vorstandsmitglied des WBC, getroffen und spannende Einblicke in die Arbeit des WBC sowie traurige Informationen zur Konfliktsituation bekommen.

(Text: Nadja; August 2014)

  Mehr Infos zum WBC: Willy-Brandt-Center Jerusalem | Werde Fördermitglied.


Nazis bashen mit Storch Heinar!

Storch Heinar Plakat-Aktion mit Holger Mann
Storch Heinar Plakat-Aktion mit Holger Mann

Am 13. August waren wir Jusos auf einer besonderen Plakatierungstour. Wir hingen Storch Heinar Plakate an Laternen verteilt im ganzen Stadtgebiet. Die Aktion fand viel Zuspruch von Passant*innen, denn unabhängig von irgendeiner Partei war die Aussage ganz klar: Wir wollen keine Nazis im sächsischen Landtag und das funktioniert nur, wenn die Menschen ihre Kreuze bei anderen Parteien machen, als NPD, AfD und Co! Storch Heinar ist eine Parodie des Modelabels Thor Steinar, dessen Jacken Nazis gerne tragen, um sich besonders hart zu fühlen. Darüber können wir natürlich nur lachen!

(Text: Lukas; August 2014)

Mehr Infos: Storch Heinar