Herzlich willkommen!

Die Jusos Leipzig sind Leipzigs größter politischer Jugendverband und Teil der SPD.
Wir bekennen uns zu den Grundwerten und Sozialismus, Feminismus und Internationalismus.



Nachrichten

SAVE THE DATE!

 

Unsere diesjährige Vollversammlung findet am 29. April 2017 im Soziokulturellen Zentrum "Die VILLA" (Lessingstraße 7, 04109 Leipzig) statt!

 

 

Alle Informationen findet ihr hier!

 

 

Wir freuen uns auf Euch!


Jusos Leizig rufen zu Kundgebung auf!

 

Anlässlich des Internationalen frauen*kampftages am 08. März 2017 rufen die Leipziger Jusos gemeinsam mit der Grünen Jugend Leipzig und der Linksjugend Leipzig zu einer Kundgebung in der Leipziger Innenstadt auf!

 

Wir wollen gemeinsam ein starkes Zeichen für Frauen*rechte setzen. Es wird Redebeiträge und Aktionen geben! In diesem Sinne: Raus zum Internationalen Frauen*kampftag!

 

 

Ort: Petersstraße, am Hugendubel

Uhrzeit: ab 16.00 Uhr


Jusos Leipzig unterstützen Pläne für Radschnellwege in Leipzig

In einer wachsenden Stadt braucht es ein vielfältiges und nachhaltiges Mobilitätskonzept. Die Idee der Radschnellwege, auch "Radautobahnen" genannt, ist ein Schritt in die richtige Richtung!

 

Die ganze Pressemitteilung gibt es hier zum Nachlesen!


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PM Radschnellwege
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Jusos Leipzig und Linksjugend Leipzig fordern: Luan bleibt!

 

Gemeinsam mit der Linksjugend Leipzig haben wir eine Pressemitteilung anlässlich der drohenden Abschiebung des Leipziger Schülers Luan ins Kosovo veröffentlicht. Wir wollen damit klar machen: Luan soll bleiben!

 

Alle Menschen, die diese Forderung unterstützen, können hier die entsprechende Petition unterzeichnen!

 

 

Nachfolgend eine kleine Übersicht aktueller Pressemeldungen dazu:

 

Leipziger Schüler droht Abschiebung - Klassenkameraden protestieren (Leipziger Volkszeitung, 20.02.2017)

 

Luan bleibt! Jusos Leipzig und die Linksjugend Leipzig fordern ein dauerhaftes Bleiberecht! (Leipziger Internetzeitung, 20.02.2017)

 

Grünau kämpft um Bleiberecht für Flüchtling Luan (Leipzig Fernsehen, 22.02.2017)

 

 


Redebeitrag der Jusos Leipzig - Protest gegen die AfD am 20.02.

 

 

Liebe Menschen,

am heutigen Tage möchte sich die sogenannte "Alternative für Deutschland" hier mit dem Thema "Extremismus in Sachsen" auseinandersetzen. Man muss kein*e Gesellschaftswissenschaftler*in sein, um zu vermuten, dass die Theorieversatzstücke und Parolen in dieser Veranstaltung wohl plakativ und realitätsfern, rassistisch und hetzerisch sein werden.

Warum die "Extremismustheorie" politikwissenschaftlich gelinde gesagt "höchst umstritten" und für uns als Jusos offen gesagt "Schwachsinn" ist, müssen wir nicht ausführen, dass wurde schon im Aufruf zu dieser Kundgebung kompetent beschrieben.

 



 

Interessant ist jedoch, wie die selbsternannte Alternative meint, politischen und religiösen „Extremismus“ vermischen zu müssen.

 

Wir wissen genau, dass es bei dieser Veranstaltung nicht darum gehen wird, eine sachliche fundierte Kritik an den verschiedenen Religionen in Sachsen zu üben. Nein, im Selbstverständnis der sogenannten AfD ist die Gefahr durch christlich-fundamentalistische Eiferer, wie sie zum Beispiel im deutschen bible-belt im Erzgebirge anzutreffen sind, nicht existent. Auch wird man keine differenzierte Auseinandersetzung mit der heterogenen Religion des Islam erwarten können. Vielmehr übt man sich in einem kulturalisierenden Rassismus, der Anhänger*innen und Anhängern der islamischen Religion pauschal Wertvorstellungen und als negativ verstandeme Eigenschaften unterstellt, die eine vermeintliche „Gefahr für die deutschen Einheimischen“ darstellen sollen. Migrantinnen und Migranten sowie Refugees werden so durch den politischen Diskurs der AfD pauschal stigmatisiert und entmenschlicht.

 



 

Zu dem von den Rechtspopulist*innen propagierten Schreckgespenst muslimischer "Invasoren" gesellt sich der zweite große Feind der AfD und des von ihr definierten "deutschen Volkes":

 

Antifaschistischer Protest und Einsatz für die Menschenwürde wird als Linksextremismus diffamiert.

 



 

Gezielt wird versucht emanzipatorische Gegnerinnen und Gegner der sogenannten AfD als arbeitsfaule, naive Gewalttäter*innen darzustellen. Gezielt werden Vergleiche erstellt, die antifaschistischen Widerstand in die Nähe des Nationalsozialismus zu stellen à la stupider Neologismen wie "SAntifa" und stumpfer Schlagworte wie „Linksfaschismus“.

 

Hierdurch werden nicht nur Menschen, die sich für eine offene und plurale Gesellschaft engagieren in die Nähe von skrupellosen Massenmörder*innen gerückt, nein, es werden auch Begriffe des Nationalsozialismus bagatellisiert. Ob es sich hierbei um die 180 Grad Wende handelt, die der thüringer AfD-Chef Björn Höcke im goebbelschen Duktus forderte, wird sich zeigen.

 



 

Zusammengefasst versuchen die Rechtspopulist*innen der AfD eine apokalyptische Stimmung des Untergangs zu erzeugen, deren Schuldige offenkundig seien. Auf vereinfachte Probleme folgen viel zu einfache Antworten. Es ist leider recht einfach mit Hass und Angstmacherei Stimmen und politisches Gewicht zu gewinnen. Umso wichtiger ist, dass wir uns dieser niederträchtigen Taktik entgegenstellen.

 

Wir sagen ganz klar: Niemals dürfen diese falschen Thesen unwidersprochen bleiben.

Daher möchten wir noch einmal jeder Person danken, die sich hier oder anderswo der sogenannten AfD und ihren ideologischen Unterstützer*innen entgegenstellt. Euer Einsatz ist richtig und wichtig!

 



 

Und wenn uns die Rechtspopulisten als Extremisten bezeichnen, dann haben sie vielleicht sogar auch ein wenig Recht: Denn wir sind EXTREM entschlossen diesen rechten Spuk zu beenden.

 

 

 

Vielen Dank!

 

 

 

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Redebeitrag Jusos Leipzig #noAfD
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Redebeitrag der Jusos Leipzig beim #nolegida-Protest am 09. Januar 2017

 

2 Jahre Legida – was soll man da sagen? Viel wurde im Voraus darüber berichtet und gesprochen. Viele haben klare Vorstellung wie rückblickend die letzten zwei Jahre zu bewerten sind. Ich möchte euch – dem #Blockruf folgend – meine zeigen.


Warum bin ich hier? Warum komme ich immer wieder zur Gegendemo? Für manche ist es langsam ein lästiger Ritus geworden. Ich könnte sonst was machen und doch bin ich immer wieder da, wenn es gegen Legida geht.
Viele fragen sich warum wir dies tun. Was hört man da nicht alles von Freunden und Bekannten: „Die laufen ja eh“; „Das sind doch alles Spinner, die nimmt niemand mehr ernst“. Warum soll ich also gegen etwas sein, was scheinbar nur noch ein lächerlich kleiner Haufen ist?


Nun für mich ist die Antwort einfach: es ist nicht umsonst. Wer hier her kommt weiß dies. Die Gegenproteste wirken und haben sehr viel erreicht. In den letzten zwei Jahren gab es die unterschiedlichsten Protestformen. Die Kreativität kannte keine Grenzen. Wir konnten Stück um Stück, wider allen Widrigkeiten, den öffentlichen Raum zurück erringen.
Zivilcourage und Flagge zeigen lohnt sich. Das beste Beispiel sind wir.


Was hat die Gegenseite innerhalb von zwei Jahren – neben hohlen Phrasen und Hass - erreicht? Die Anzahl der Teilnehmer*innen schrumpft immer mehr zu einem kleinen braunen Restklumpen zusammen. Die Regelmäßigkeit der Veranstaltungen – von manch einem vielleicht auch eine deutsche Tugend genannt – lässt zu wünschen übrig. Legida ist geprägt von Spaltungen und Streit.


Das beste Beispiel an dem sich der desolate Zustand von Legida bemessen lässt ist wohl der eigene Anspruch. Der Anspruch ist die Deutungshoheit im öffentlichen Raum. Um dies in Leipzig zu erreichen ist es also immer Ziel mit einer guten Demo a) über den Ring zu laufen und b) im Idealfall den Ring vollkommen mit eigenen Anhänger*innen zu füllen.
Wie sieht das nun bei Legida aus? Fehlanzeige. Vielleicht hat man in der Vergangenheit mal kurz den Ring gekratzt, aber heute ist man von ihm sehr weit entfernt. Wer allerdings regelmäßig auf ihm läuft – wie auch heute wieder – sind wir, die breit aufgestellten und vielfältigen Gegenproteste. Wir sind Leipzig.


Leipzig ist weltoffen und bunt. Es ist offen für andere Ideen und alternative Lebensentwürfe. Jede*r kann sich hier selbst verwirklichen. Für mich ist Leipzig gelebte Solidarität. Wir treten weiter für eine plurale, moderne und weltoffene Gesellschaft ein! Ideologien der Ungleichwertigkeit ist der Platz im öffentlichen Raum zu nehmen! Geschichte darf sich nicht wiederholen! Weder hier noch anders wo! Rechte Stimmung, Hetze und Ausgrenzung darf es mit uns nicht geben! Wir werden uns immer wieder auf der Straße gegen Rassist*innen, Nazis und Antisemt*innen in den Weg stellen!


Daher steht für mich eines fest: wir kommen immer wieder.

 

 

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an Christoph, der den Redebeitrag für uns verfasst hat!


#waswardasfür1jahr

 

Wir verabschieden uns in die wohl verdiente winterliche Pause zum Jahrgangswechsel und wünschen euch schon jetzt einen guten Start ins neue Jahr!

 

Wir freuen uns auf coole, vielfältige und vor allem spannende Aktionen im Jahr 2017 gemeinsam mit EUCH!

 

 

Bis bald

 

Euer Jusovorstand

Matthias, Christina, Marco, Lena, Alexej, Nadja, Jakob



Jusos Leipzig starten Veranstaltungsreihe

 

Unter dem Titel Feminismus - Gleichstellung - Chancengleichheit | Eine Veranstaltungsreihe über Fragen feministischer Grundsätze heute führen wir ab dem 21. November 2016 eine Veranstaltungsreihe durch. Gemeinsam soll u.a. ein Leitfaden und ein Aktionsplan für die Leipziger Jusos erarbeitet werden.

 

 

Alle Informationen zum Nachlesen gibt es hier!

 

 


Jusos Leipzig gratulieren zur Wahl

 

Am vergangen Samstag, 12. November 2016, wurden Daniela Kolbe und Jens Katzek als Direktkandidat*innen für die beiden Leipziger Bundestagswahlkreise nominiert.

 

Wir wünschen den beiden Gewählten viel Kraft und Erfolg für den nun anstehenden Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017!


Vorstand der Jusos Leipzig trifft sich - Interessierte sind eingeladen dabei zu sein!

 

Am heutigen Donnerstag (10.11.2016) trifft sich der Vorstand der Jusos Leipzig zu seiner regulären Sitzung. Gerne können Jusos und Interessierte an unserem Treffen teilnehmen. Die Vorstandssitzungen sind offen!

 

Los geht es ab 19:00 Uhr im Jusobüro!


Jusos Leipzig rufen zur Teilnahme an #nolegida-Protesten auf!

 

Datum: 07. November 2016

Ort: Augustusplatz

Uhrzeit: 18:00 Uhr

 

Aufruf des Aktionsnetzwerks Leipzig nimmt Platz zum Nachlesen!

 

#le0711 #platznehmen #nolegida


Liebe Jusos, Liebe Interessierte,

 

bereits im letzten Jahr haben wir mit vielen Menschen einen Juso-Starter*innen-Tag durchgeführt. In diesem Jahr haben wir das Format etwas verändert. Es soll vor allem EUCH Raum gegeben werden - um die Jusos kennenzulernen, um zu diskutieren und natürlich auch um gemeinsam Spaß zu haben!

 

Wir freuen uns auf einen ganzen Tag gemeinsam mit euch!

#JusoSuperSamstag

 

Datum: 05. November 2016

 

Uhrzeit: ab 10:00 Uhr

 

Ort: Lipinski-Forum (3. Etage), Rosa-Luxemburg-Straße 19/21, 04103 Leipzig

 

 

Weitere Informationen gibt es hier!



WarmUp zur Bundestagswahl - Was Jusos von den Kandidat*innen wollen!

 

Am morgigen Mittwoch 26.10.2016 diskutieren die Jusos über die Bundestagswahl im kommenden Jahr - genauer gesagt: Was wollen wir Jusos Leipzig überhaupt von unseren Kandidat*innen in Leipzig?

Eure Ideen, Fragen und Themen sind gefragt!

 

Los geht's bei unserem Offenen Treffen wie immer ab 19:00 Uhr im Jusobüro. Weitere Infos gibt es hier!

 

Bereits ab 18:00 Uhr trifft sich der Jusovorstand, Interessierte sind eingeladen auch hier dabei zu sein!


Jusos diskutieren zum Thema Stadtentwicklung und Wohnen in Leipzig

 

"Der Wohnungsmarkt in Leipzig ist mittlerweile angespannt. Wer jetzt nicht losläuft und handelt, hat die Entwicklungen in Leipzig mehr als verschlafen!"

 

Gemeinsam mit SPD-Stadtrat Mathias Weber diskutierten wir über die aktuelle Situation des Leipziger Wohnungsmarktes.

 

Einen kurzen Überblick über die Leipziger Stadtentwicklung in den vergangen Jahren gab uns Christoph vom AK Kommunales.

 

Dazu erklärt Matthias Köhler, Vorsitzender der Jusos Leipzig: "Wir freuen uns, dass unser erstes Offenes Treffen so erfolgreich war. Mit den knapp 20 Interessierten konnten wir viele Aspekte der Stadtentwicklung auch mit Blick auf andere Städte wie Wien, München oder Hamburg diskutieren. Wir wollen auch zukünftig an diesen Thema weiter arbeiten und uns kommunalpolitisch einbringen."

 

 

Das nächste Offene Treffen der Jusos Leipzig findet am 19. Oktober ab 19:00 Uhr zum Thema "Iran - Vom Feindbild zum Kooperationspartner?!" statt.


Unser Rezept heißt Zusammenhalt

von Torben Schröder

 

Sachsens CDU führt eine Debatte über eine deutsche Leitkultur. Doch wer Deutschsymbolik zum Kern seiner Politik macht, betreibt das Geschäft der Ausgrenzung. Das ist der Nährboden für Fremdenfeindlichkeit – und macht alles nur noch schlimmer.

 

Hört, hört. Wenn es um die Integration von Geflüchteten und das gesellschaftliche Miteinander geht, seien deutsche Symbole entscheidend. Die Flagge und die Hymne zum Beispiel. Das meint zumindest die sächsische CDU, die gemeinsam mit der CSU ein Positionspapier über eine „Rahmen- und Leitkultur“ veröffentlicht hat. Doch der verzweifelte Versuch, der AfD ihre deutschnationalen Wählerinnen und Wähler abspenstig machen, ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer.

 

weiterlesen 

 

Hintergrund: Pressemitteilung der Jusos Sachsen


Jusos Leipzig rufen zur Teilnahme an Protest gegen PEGIDA und LEGIDA in Dresden auf!

- Für Vielfalt und Solidarität! Rassismus und Nationalismus widersprechen! -

 

Als Teil des Aktionsnetzwerks Leipzig nimmt Platz rufen die Leipziger Jusos zur Teilnahme an den Protesten u.a. gegen PEGIDA, LEGIDA und die Festung Europa auf - keine Einheit mit Menschenfeindlichkeit!

 

Den gesamten Aufruf gibt es hier zum Nachlesen.

 

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Es wird am Montag eine gemeinsame Anreise ab Leipzig Hauptbahnhof geben.

Ort: Leipzig Hauptabhnhof, Gleis 21

Uhrzeit: 08:45 Uhr

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Kein Platz für Rassismus, Nationalismus und Menschenfeindlichkeit! In diesem Sinne: auf nach Dresden!

 

P.S.: Zur Mobilisierung gibt es erneut einen Offenen Kneipenabend - dieses Mal im PeterK (Ludwigstraße 81).
Alle Infos dazu gibt es hier zum Nachlesen!

 


Jusos Leipzig wollen mehr Radverkehr in Leipzig

Kopfschütteln für CDU-Vorschläge zum Abbau von Fahrradbügeln

 

 

Am kommenden Freitag, dem 16. September, beteiligen sich die Jusos Leipzig am bundesweiten Parking Day-Aktionstag. Zu diesem Anlass werden öffentliche Parkplätze für politische Aktionen umfunktioniert, um für eine lebenswertere Stadt mit weniger Autoverkehr zu kämpfen. Dazu erklärt Matthias Köhler, Vorsitzender der Jusos Leipzig:

 

Die neuesten Vorschläge der CDU-Ratsfraktion für mehr Autoparkplätze in der Innenstadt sind wahnwitzig und rückwärtsgewandt. Statt den Autoverkehr wieder in die Innenstadt zu holen, müssen wir den entgegengesetzten Weg gehen. Radverkehr ist leise, umweltfreundlich und leistet einen wichtigen Beitrag für ein lebenswertes Leipzig. Mittelfristig gilt es daher weitere Fahrradstraßen zu erschließen, mehr Fahrradparkplätze zu errichten und den Autoverkehr aus der Innenstadt zu verbannen.“

 

Ab 10:30 Uhr mobilisieren die Jusos deshalb mit einem Aktionsstand vor der Schillerstraße 5.

 

„Viele Menschen wissen gar nicht, dass die Schillerstraße schon jetzt als Fahrradstraße ausgewiesen ist. Wir fordern deshalb die Aufbringung großflächiger Fahrradpiktogramme auf der Fahrbahn, um allen Verkehrsteilnehmer*innen zu signalisieren, dass der Radverkehr absoluten Vorrang genießt und auch das Nebeneinanderradeln jederzeit erlaubt ist.

 

 

Weitere Informationen zum Thema:
Parking Day-Aktionsstand bei Facebook
Unsere Pressemitteilung 

 


Holen wir uns die Zukunft zurück ! - Mobi-Veranstaltung #TTIPstoppen

 

Datum: 09.09.2016

Ort: Nordseite des Wilhelm-Leuschner-Platzes

Uhrzeit: 14:00 - 19:00 Uhr

 

Eine Woche vor der Großdemonstration wollen wir für den Jugendblock und die Demo mobilisieren. Gemeinsam mit unseren Bündnispartner*innen von weiteren Jugendorganisationen in Leipzig (u.a. Linksjugend, BUND Jugend, WWF-Jugend, Ver.di.-Jugend) wird es eine Kundgebung sowie Redebeiträge und Musik geben.

Ihr seid eingeladen vorbeizuschauen!

 

Weitere Informationen: hier klicken!

 


TTIP und Co. - Rote Linien von Jusos und SPD

 

Datum: 08.09.2016

Ort: Seminarraum Bürger*innebüro Daniela Kolbe, Rosa-Luxemburg-Straße 19/21

Uhrzeit: 19:00 Uhr

 

Mit der bundesweiten "Stop CETA TTIP Groß-Demo", die am 17. September u.a. in Leipzig stattfindet, wollen zigtausende Ihren Unmut über die umstrittenen Verhandlungen deutlich machen.

Wir als Jusos und auch die SPD beschäftigen sich seit langem mit Freihandelsabkommen wie CETA und TTIP.

Zur Vorbereitung auf den 17. September wollen wir einen kurzen Überblick über unsere Positionen bieten und uns über die Roten Linien der SPD unterhalten. Im Anschluss sprechen wir mit unseren Partner*innen vom DGB über die anstehende Demo und all eure Fragen, die ihr dazu habt.

Alle Informationen zum Nachlesen gibt's auch bei Facebook!

 


Jusos Leipzig rufen zur Teilnahme an #nolegida-Protesten auf!

 

In einer Zeit des gesellschaftlichen und politischen Rechtsrucks in Deutschland und Europa haben sich die selbsternannten Ablandretter*innen leider auch in Leipzig zusammengefunden und marschieren seit nun mehr über anderthalb Jahren, mit teils sehr unterschiedlicher Personenzahl, durch diese Stadt.

 

Anfangs noch Woche für Woche, mittlerweile nur noch monatlich hat sich eine kleine Gruppe von Menschen gefunden, die unverholen gegen Geflüchtete, Homosexuelle, Muslim*innen und grundsätzlich gegen alljene, die in ihren Augen als vermeintlich "anders" anzusehen sind, hetzt.

 

Wir sagen klar: Wir stehen für eine offene, solidarische und grenzenlose Gesellschaft. Wir sagen Nein zu Hass, Gewalt und Hetze. Wir werden uns widersetzen! Wir werden uns wieder setzen!

 

 

Die Jusos Leipzig rufen deshalb auch am kommenden Montag wieder zur Teilnahme an den Gegenprotesten zu LEGIDA auf. In Leipzig und anderswo ist kein Platz für Rassismus!

 

 

Demonstration des Aktionsnetzwerks Leipzig nimmt Platz, 18:00 Uhr, Augustusplatz!

 

 

Einen Überblick über alle weiteren Demonstrationen gibt es hier!

 

#nolegida #platznehmen #le0509

 

 

*02. September 2016*


Jusos diskutieren mit Katharina Schenk zur Leipziger Kulturpolitik

 

Der Arbeitskreis Kommunales diskutierte am vergangen Donnerstag zum Thema Kultur und Kulturpolitik in der Stadt Leipzig.

 

Den spannenden Input gab es von unserer Stadträtin und Juso-Landesvorsitzenden Katharina Schenk. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön dafür!

 

Die nächsten Treffen des AK Kommunales befassen sich u.a.  mit den Themen Jugendhilfe und Nahverkehrsplan. Interessierte sind eingeladen vorbei zu schauen. Die Termine findet ihr stets in unserem Kalender

 

 

 

Vorher waren wir übrigens noch auf dem Rathausturm. Ein paar Impressionen findet ihr bei Instagram!

 

 

 

 

 

*09. August 2016*

 



Redebeitrag zur Identitären Bewegung in Sachsen

 

Der folgende Redebeitrag wurde von den Jusos Leipzig am 01. August 2016 während des #nolegida-Protests gehalten:

 

 

Wenn man sich die Häufung von Aktionen und Fahnen auf *Gida-Demos in der letzten Zeit anschaut, stellt sich die Frage, was es mit dieser Identitären Bewegung auf sich hat.

 

 

 

Erstmals traten die Identitären als Nachfolgeorganisation, der in Frankreich 2002 verbotenen Unité radicale in Erscheinung. In Deutschland gründeten sich 2012 erste Identitäre-Facebookseiten, die sich sehr stark auf Sarrazin berufen und sich dem Kampf gegen vermeintliche Islamisierung und die Multikulti-Ideologie verschrieben haben. Ihr Logo, der griechische Buchstabe „Lambda“ in Gelb auf schwarzem Grund, soll Bezug zur Thermopylenschlacht während der Zweiten Perserkriege vor etwa 2500 Jahren und der damit einhergehenden Mythenbildung um Sparta beziehungsweise zu dem Film „300“ nehmen. Identitäre sehen sich als Verteidiger_innen der eigenen kulturellen Identität und der imaginären Volksgemeinschaft, ein Gedanke, der den auch die so genannten „klassischen Neonazis“ teilen.

Die Identitären jedoch distanzieren sich – zumindest nominell - von Antisemitismus, Sozialchauvinismus und Nationalsozialismus. Dabei bleiben sie aber trotzdem menschenverachtend, rassistisch und diskriminierend. Ihre Forderung ist der Stopp von Einwanderung und der damit verbundene Schutz der angenommenen „deutschen Identität“.

 

 

 

Seit Anfang 2014 existieren Ortsgruppen in Dresden, Leipzig und Zwickau, die seit dem 01. Juni vom Verfassungsschutz überwacht werden. Es soll sich in Sachsen im festen Kern um ca. 50 Menschen handeln, was die Gefährlichkeit und Reichweite nicht mindert. Die Identitären rekrutieren sich aus Rechtsradikalen wie Tony Gerber aus Zwickau und Burschenschaftlern die in z.T. Schnellroda bei Götz Kubitscheks Institut für Staatspolitik ausgebildet werden und versuchen sich durch modernes und betont jugendaffines Auftreten in Jugendkulturen zu punkten.

 

Durch geschicktes Agieren sollen rechte Ideen in der Öffentlichkeit und im Alltag verankert werden.

 

 

Große Schnittmengen hat die IB mit der Patriotischen Plattform in der AFD, zu der 1%- Bewegung von Kubitschek und Elsässer, zu der Blaue Narzisse und der Jungen Freiheit. IB-Kader waren maßgeblich an der AFD-Kampagne zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im März beteiligt. Die FB-Seite der IB-Sachsen hat ca. 7000 Likes von Menschen, die Gewalt zumindest tolerieren. Denn neben effekthascherischen Aktionen gehören zum Repertoire auch gewalttätige Aktionen, wie der Sturm auf den sächsischen Landtag im Januar 2015, die Besetzung der Berliner SPD-Zentrale im Juni 2015, von Vorlesungen, Theaterstücken in Wien 2016 und Einschüchterungsversuche von sächsischen Lokalpolitiker_innen im Erzgebirge. Eine der aktivisten Gruppen in Deutschland, KontraKultur Halle vermauerte, eines der Wahllokale für eine Testwahl von Migrant_innen ohne deutschen Pass.

 

 

Die Amadeu-Antonio Stiftung listet die IB als aktivste rechtsextreme Jugendbewegung in Deutschland. Der Leipziger Felix Koschkar, der in der Patriotischen Plattform aktiv ist, war z.B. dabei, als in Wien 800 Identitäre demonstrierten. IB-Kader aus Österreich waren bei Naziaufmärschen in Polen und Ungarn anwesend.

 

 

Die Identitäre Bewegung grenzt sich wortreich gegenüber Gewalt und organisierten Neonazigruppierungen ab, jedoch zeigen ihre Taten und Aktionen, dass es nur Lippenbekenntnisse sind. Es bleibt abzuwarten wie lange der Spagat zwischen den verschiedenen Selbstwahrnehmungen als konservativer Schwiegermuttertraum und Speerspitze einer völkischen Revolution noch gelingen kann.

 

 

 

 

 

*02. August 2016*


Am 22. Juli 2011 starben insgesamt 69 Menschen auf der norwegischen Insel Utøya durch den Rechtsterroristen Anders Behring Breivik.

 

Wir gedenken heute - am 5. Jahrestag - der Opfer dieses grausamen Mordanschlags und sind in Gedanken bei deren Familien und Freund*innen.

 

Wir werden euch nicht vergessen!

 


Jusos Leipzig rufen zur Teilnahme am CSD Leipzig 2016 auf!

 

Am kommenden Samstag findet der Christopher Street Day Leipzig 2016 statt.

 

Auch in diesem Jahr werden die Leipziger Jusos wieder bei der Demo dabei sein und Gesicht zeigen für Vielfalt, Respekt und Toleranz!

 

Los geht's am Samstag ab 14:00 Uhr auf dem Leipziger Maktplatz!

Ab 16:00 Uhr beginnt das Straßenfest mit vielen verschiedenen Ständen - Schaut gerne mal vorbei!

 

 

 

 

 

 

*13. Juli 2016*


Arbeitskreis Kommunales diskutiert zukünftige Arbeit!

 

Am gestrigen Montag hat sich der Arbeitskreis Kommunales der Leipziger Jusos getroffen.

 

Inhaltlich werden wir uns künftig u.a. mit den Themen Jugendhilfe in Leipzig, dem Nahverkehrsplan (NVP), kommunalen Wirtschaftsbetrieben und der Leipziger Kulturlandschaft beschäftigen. Kommunalpolitisch-interessierte Menschen können jederzeit gerne mitarbeiten. Termine für die nächsten Treffen findet ihr stets in unserem Kalender!

 

Schon jetzt freuen wir uns auf eine Veranstaltung mit der Juso-Landesvorsitzenden und Stadträtin der SPD-Fraktion Katharina Schenk am 04. August 2016 im Leipziger Rathaus. Ihr dürft gespannt bleiben!

 

 

*12. Juli 2016*


Solidarität mit den Betroffenen rechter Hetze und Gewalt!

 

 

Gemeinsame Stellungnahme von Grüne Jugend Leipzig, Jusos Leipzig und Linksjugend Leipzig zu den Geschehnissen um die Legida-Demonstration vom 04.07.2016:

 

Seit dem Auftreten der *GIDA-Bewegung im Oktober 2014 nimmt in Deutschland und speziell in Sachsen rechte Hetze und Gewalttaten von rechts immer mehr zu. Betroffene sind Personen, die nicht in das Weltbild der völkischen Nationalist_innen passen, weil sie vermeintlich Minderheiten angehören oder eine andere politische Einstellung haben.


Dieser Anstieg fällt nicht nur zufällig mit dem, durch Pegida und das Erstarken der AfD manifestierten, gesellschaftlichen Rechtsruck zusammen. AfD und *GIDA-Bewegung haben Grenzen des Sagbaren nach rechts verschoben. Im Glauben durch diese Diskursverschiebung gesellschaftlich legitimiert zu sein entlädt sich der Hass immer weiter, indem vermeintlich Nicht-Deutsche angegriffen werden, Geflüchtetenunterkünfte brennen und Antifaschist_innen bedroht werden.

 

Nach dem bisher ungeklärten Angriff auf einen Ordner von Legida versucht die völkisch-nationalistische Bewegung sich zum Opfer staatlich gesteuerter Gewalt zu inszenieren. Zeitgleich wird Jürgen Kasek vorgeworfen Drahtzieher des Angriffs auf den Legida-Ordner zu sein. Dabei nehmen es die rassistischen Gruppen von Legida über die NPD bis hin zu Wir lieben Sachsen/Thügida bewusst in Kauf, dass ihre Anhängerschaft zu Gewaltandrohungen aufruft und sich gegenseitig aufstachelt. Sie beschuldigen Jürgen Kasek, Monika Lazar, Juliane Nagel, Marcel Nowicki und Christian Wolff, meinen aber jeden einzelnen, der nicht in das rechte Weltbild passt. Deshalb zeigen sich Grüne Jugend Leipzig, Jusos Leipzig und die Linksjugend Leipzig solidarisch mit allen Betroffenen rechter Hetze und Gewalt!

 

Wir rufen dazu auf, als Zeichen praktischer Solidarität, den Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung, der Opfern rechter Gewalt hilft, durch Spenden zu unterstützen:

 

Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung
GLS Bank Bochum
BLZ 430 609 67
Konto 6005 0000 02
IBAN: DE75 4306 0967 6005 0000 02
BIC: GENODEM1GLS
https://cura.amadeu-antonio-stiftung.de/

 

 

*10. Juli 2016*


Leipziger Jusos beim Hissen der Regenbogenflagge und dem CSD-Stadtratsempfang dabei

 

Zu Beginn der CSD-Woche in Leipzig wird vor dem Neuen Rathaus - fast schon traditionell - die Regenbogenflagge gehisst, in diesem Jahr hat dies die Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke übernommen.

 

Im Anschluss fand dann im Ratsplenarsaal der CSD-Stadtratsempfang der Fraktionen SPD, DieLINKE und Bündnis90/DieGrünen statt.

 

Bei diesem wichtigen termin waren wir auch in diesem jahr wieder mit dabei! Ein paar Impressionen finden sich auf unserer Facebook-Seite und bei Instagram!

 

*08. Juli 2016*


Du willst noch mehr über die Juos erfahren? Schau doch mal in unserem Archiv vorbei. Da gibt es noch eine Reihe weiterer Beiträge und Impressionen vergangener Aktionen und Veranstaltungen der Jusos Leipzig!

 

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