Herzlich willkommen!

Die Jusos Leipzig sind Leipzigs größter politischer Jugendverband und Teil der SPD.
Wir bekennen uns zu den Grundwerten und Sozialismus, Feminismus und Internationalismus.

 



Nachrichten

Jusos Leipzig wollen mehr Radverkehr in Leipzig

Kopfschütteln für CDU-Vorschläge zum Abbau von Fahrradbügeln

 

 

Am kommenden Freitag, dem 16. September, beteiligen sich die Jusos Leipzig am bundesweiten Parking Day-Aktionstag. Zu diesem Anlass werden öffentliche Parkplätze für politische Aktionen umfunktioniert, um für eine lebenswertere Stadt mit weniger Autoverkehr zu kämpfen. Dazu erklärt Matthias Köhler, Vorsitzender der Jusos Leipzig:

 

Die neuesten Vorschläge der CDU-Ratsfraktion für mehr Autoparkplätze in der Innenstadt sind wahnwitzig und rückwärtsgewandt. Statt den Autoverkehr wieder in die Innenstadt zu holen, müssen wir den entgegengesetzten Weg gehen. Radverkehr ist leise, umweltfreundlich und leistet einen wichtigen Beitrag für ein lebenswertes Leipzig. Mittelfristig gilt es daher weitere Fahrradstraßen zu erschließen, mehr Fahrradparkplätze zu errichten und den Autoverkehr aus der Innenstadt zu verbannen.“

 

Ab 10:30 Uhr mobilisieren die Jusos deshalb mit einem Aktionsstand vor der Schillerstraße 5.

 

„Viele Menschen wissen gar nicht, dass die Schillerstraße schon jetzt als Fahrradstraße ausgewiesen ist. Wir fordern deshalb die Aufbringung großflächiger Fahrradpiktogramme auf der Fahrbahn, um allen Verkehrsteilnehmer*innen zu signalisieren, dass der Radverkehr absoluten Vorrang genießt und auch das Nebeneinanderradeln jederzeit erlaubt ist.

 

 

Weitere Informationen zum Thema:
Parking Day-Aktionsstand bei Facebook
Unsere Pressemitteilung 

 

 

*15. September 2016*


Holen wir uns die Zukunft zurück ! - Mobi-Veranstaltung #TTIPstoppen

 

Datum: 09.09.2016

Ort: Nordseite des Wilhelm-Leuschner-Platzes

Uhrzeit: 14:00 - 19:00 Uhr

 

Eine Woche vor der Großdemonstration wollen wir für den Jugendblock und die Demo mobilisieren. Gemeinsam mit unseren Bündnispartner*innen von weiteren Jugendorganisationen in Leipzig (u.a. Linksjugend, BUND Jugend, WWF-Jugend, Ver.di.-Jugend) wird es eine Kundgebung sowie Redebeiträge und Musik geben.

Ihr seid eingeladen vorbeizuschauen!

 

Weitere Informationen: hier klicken!

 

*09. September 2016*


TTIP und Co. - Rote Linien von Jusos und SPD

 

Datum: 08.09.2016

Ort: Seminarraum Bürger*innebüro Daniela Kolbe, Rosa-Luxemburg-Straße 19/21

Uhrzeit: 19:00 Uhr

 

Mit der bundesweiten "Stop CETA TTIP Groß-Demo", die am 17. September u.a. in Leipzig stattfindet, wollen zigtausende Ihren Unmut über die umstrittenen Verhandlungen deutlich machen.

Wir als Jusos und auch die SPD beschäftigen sich seit langem mit Freihandelsabkommen wie CETA und TTIP.

Zur Vorbereitung auf den 17. September wollen wir einen kurzen Überblick über unsere Positionen bieten und uns über die Roten Linien der SPD unterhalten. Im Anschluss sprechen wir mit unseren Partner*innen vom DGB über die anstehende Demo und all eure Fragen, die ihr dazu habt.

Alle Informationen zum Nachlesen gibt's auch bei Facebook!

 

 

*07. September 2016*


Jusos Leipzig rufen zur Teilnahme an #nolegida-Protesten auf!

 

In einer Zeit des gesellschaftlichen und politischen Rechtsrucks in Deutschland und Europa haben sich die selbsternannten Ablandretter*innen leider auch in Leipzig zusammengefunden und marschieren seit nun mehr über anderthalb Jahren, mit teils sehr unterschiedlicher Personenzahl, durch diese Stadt.

 

Anfangs noch Woche für Woche, mittlerweile nur noch monatlich hat sich eine kleine Gruppe von Menschen gefunden, die unverholen gegen Geflüchtete, Homosexuelle, Muslim*innen und grundsätzlich gegen alljene, die in ihren Augen als vermeintlich "anders" anzusehen sind, hetzt.

 

Wir sagen klar: Wir stehen für eine offene, solidarische und grenzenlose Gesellschaft. Wir sagen Nein zu Hass, Gewalt und Hetze. Wir werden uns widersetzen! Wir werden uns wieder setzen!

 

 

Die Jusos Leipzig rufen deshalb auch am kommenden Montag wieder zur Teilnahme an den Gegenprotesten zu LEGIDA auf. In Leipzig und anderswo ist kein Platz für Rassismus!

 

 

Demonstration des Aktionsnetzwerks Leipzig nimmt Platz, 18:00 Uhr, Augustusplatz!

 

 

Einen Überblick über alle weiteren Demonstrationen gibt es hier!

 

#nolegida #platznehmen #le0509

 

 

 

*02. September 2016*


Jusos diskutieren mit Katharina Schenk zur Leipziger Kulturpolitik

 

Der Arbeitskreis Kommunales diskutierte am vergangen Donnerstag zum Thema Kultur und Kulturpolitik in der Stadt Leipzig.

 

Den spannenden Input gab es von unserer Stadträtin und Juso-Landesvorsitzenden Katharina Schenk. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön dafür!

 

Die nächsten Treffen des AK Kommunales befassen sich u.a.  mit den Themen Jugendhilfe und Nahverkehrsplan. Interessierte sind eingeladen vorbei zu schauen. Die Termine findet ihr stets in unserem Kalender

 

 

 

Vorher waren wir übrigens noch auf dem Rathausturm. Ein paar Impressionen findet ihr bei Instagram!

 

 

 

 

 

*09. August 2016*

 



Redebeitrag zur Identitären Bewegung in Sachsen

 

Der folgende Redebeitrag wurde von den Jusos Leipzig am 01. August 2016 während des #nolegida-Protests gehalten:

 

 

Wenn man sich die Häufung von Aktionen und Fahnen auf *Gida-Demos in der letzten Zeit anschaut, stellt sich die Frage, was es mit dieser Identitären Bewegung auf sich hat.

 

 

 

Erstmals traten die Identitären als Nachfolgeorganisation, der in Frankreich 2002 verbotenen Unité radicale in Erscheinung. In Deutschland gründeten sich 2012 erste Identitäre-Facebookseiten, die sich sehr stark auf Sarrazin berufen und sich dem Kampf gegen vermeintliche Islamisierung und die Multikulti-Ideologie verschrieben haben. Ihr Logo, der griechische Buchstabe „Lambda“ in Gelb auf schwarzem Grund, soll Bezug zur Thermopylenschlacht während der Zweiten Perserkriege vor etwa 2500 Jahren und der damit einhergehenden Mythenbildung um Sparta beziehungsweise zu dem Film „300“ nehmen. Identitäre sehen sich als Verteidiger_innen der eigenen kulturellen Identität und der imaginären Volksgemeinschaft, ein Gedanke, der den auch die so genannten „klassischen Neonazis“ teilen.

Die Identitären jedoch distanzieren sich – zumindest nominell - von Antisemitismus, Sozialchauvinismus und Nationalsozialismus. Dabei bleiben sie aber trotzdem menschenverachtend, rassistisch und diskriminierend. Ihre Forderung ist der Stopp von Einwanderung und der damit verbundene Schutz der angenommenen „deutschen Identität“.

 

 

 

Seit Anfang 2014 existieren Ortsgruppen in Dresden, Leipzig und Zwickau, die seit dem 01. Juni vom Verfassungsschutz überwacht werden. Es soll sich in Sachsen im festen Kern um ca. 50 Menschen handeln, was die Gefährlichkeit und Reichweite nicht mindert. Die Identitären rekrutieren sich aus Rechtsradikalen wie Tony Gerber aus Zwickau und Burschenschaftlern die in z.T. Schnellroda bei Götz Kubitscheks Institut für Staatspolitik ausgebildet werden und versuchen sich durch modernes und betont jugendaffines Auftreten in Jugendkulturen zu punkten.

 

Durch geschicktes Agieren sollen rechte Ideen in der Öffentlichkeit und im Alltag verankert werden.

 

 

Große Schnittmengen hat die IB mit der Patriotischen Plattform in der AFD, zu der 1%- Bewegung von Kubitschek und Elsässer, zu der Blaue Narzisse und der Jungen Freiheit. IB-Kader waren maßgeblich an der AFD-Kampagne zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im März beteiligt. Die FB-Seite der IB-Sachsen hat ca. 7000 Likes von Menschen, die Gewalt zumindest tolerieren. Denn neben effekthascherischen Aktionen gehören zum Repertoire auch gewalttätige Aktionen, wie der Sturm auf den sächsischen Landtag im Januar 2015, die Besetzung der Berliner SPD-Zentrale im Juni 2015, von Vorlesungen, Theaterstücken in Wien 2016 und Einschüchterungsversuche von sächsischen Lokalpolitiker_innen im Erzgebirge. Eine der aktivisten Gruppen in Deutschland, KontraKultur Halle vermauerte, eines der Wahllokale für eine Testwahl von Migrant_innen ohne deutschen Pass.

 

 

Die Amadeu-Antonio Stiftung listet die IB als aktivste rechtsextreme Jugendbewegung in Deutschland. Der Leipziger Felix Koschkar, der in der Patriotischen Plattform aktiv ist, war z.B. dabei, als in Wien 800 Identitäre demonstrierten. IB-Kader aus Österreich waren bei Naziaufmärschen in Polen und Ungarn anwesend.

 

 

Die Identitäre Bewegung grenzt sich wortreich gegenüber Gewalt und organisierten Neonazigruppierungen ab, jedoch zeigen ihre Taten und Aktionen, dass es nur Lippenbekenntnisse sind. Es bleibt abzuwarten wie lange der Spagat zwischen den verschiedenen Selbstwahrnehmungen als konservativer Schwiegermuttertraum und Speerspitze einer völkischen Revolution noch gelingen kann.

 

 

 

 

 

*02. August 2016*


Am 22. Juli 2011 starben insgesamt 69 Menschen auf der norwegischen Insel Utøya durch den Rechtsterroristen Anders Behring Breivik.

 

Wir gedenken heute - am 5. Jahrestag - der Opfer dieses grausamen Mordanschlags und sind in Gedanken bei deren Familien und Freund*innen.

 

Wir werden euch nicht vergessen!

 


Jusos Leipzig rufen zur Teilnahme am CSD Leipzig 2016 auf!

 

Am kommenden Samstag findet der Christopher Street Day Leipzig 2016 statt.

 

Auch in diesem Jahr werden die Leipziger Jusos wieder bei der Demo dabei sein und Gesicht zeigen für Vielfalt, Respekt und Toleranz!

 

Los geht's am Samstag ab 14:00 Uhr auf dem Leipziger Maktplatz!

Ab 16:00 Uhr beginnt das Straßenfest mit vielen verschiedenen Ständen - Schaut gerne mal vorbei!

 

 

 

 

 

 

*13. Juli 2016*


Arbeitskreis Kommunales diskutiert zukünftige Arbeit!

 

Am gestrigen Montag hat sich der Arbeitskreis Kommunales der Leipziger Jusos getroffen.

 

Inhaltlich werden wir uns künftig u.a. mit den Themen Jugendhilfe in Leipzig, dem Nahverkehrsplan (NVP), kommunalen Wirtschaftsbetrieben und der Leipziger Kulturlandschaft beschäftigen. Kommunalpolitisch-interessierte Menschen können jederzeit gerne mitarbeiten. Termine für die nächsten Treffen findet ihr stets in unserem Kalender!

 

Schon jetzt freuen wir uns auf eine Veranstaltung mit der Juso-Landesvorsitzenden und Stadträtin der SPD-Fraktion Katharina Schenk am 04. August 2016 im Leipziger Rathaus. Ihr dürft gespannt bleiben!

 

 

*12. Juli 2016*


Solidarität mit den Betroffenen rechter Hetze und Gewalt!

 

 

Gemeinsame Stellungnahme von Grüne Jugend Leipzig, Jusos Leipzig und Linksjugend Leipzig zu den Geschehnissen um die Legida-Demonstration vom 04.07.2016:

 

Seit dem Auftreten der *GIDA-Bewegung im Oktober 2014 nimmt in Deutschland und speziell in Sachsen rechte Hetze und Gewalttaten von rechts immer mehr zu. Betroffene sind Personen, die nicht in das Weltbild der völkischen Nationalist_innen passen, weil sie vermeintlich Minderheiten angehören oder eine andere politische Einstellung haben.


Dieser Anstieg fällt nicht nur zufällig mit dem, durch Pegida und das Erstarken der AfD manifestierten, gesellschaftlichen Rechtsruck zusammen. AfD und *GIDA-Bewegung haben Grenzen des Sagbaren nach rechts verschoben. Im Glauben durch diese Diskursverschiebung gesellschaftlich legitimiert zu sein entlädt sich der Hass immer weiter, indem vermeintlich Nicht-Deutsche angegriffen werden, Geflüchtetenunterkünfte brennen und Antifaschist_innen bedroht werden.

 

Nach dem bisher ungeklärten Angriff auf einen Ordner von Legida versucht die völkisch-nationalistische Bewegung sich zum Opfer staatlich gesteuerter Gewalt zu inszenieren. Zeitgleich wird Jürgen Kasek vorgeworfen Drahtzieher des Angriffs auf den Legida-Ordner zu sein. Dabei nehmen es die rassistischen Gruppen von Legida über die NPD bis hin zu Wir lieben Sachsen/Thügida bewusst in Kauf, dass ihre Anhängerschaft zu Gewaltandrohungen aufruft und sich gegenseitig aufstachelt. Sie beschuldigen Jürgen Kasek, Monika Lazar, Juliane Nagel, Marcel Nowicki und Christian Wolff, meinen aber jeden einzelnen, der nicht in das rechte Weltbild passt. Deshalb zeigen sich Grüne Jugend Leipzig, Jusos Leipzig und die Linksjugend Leipzig solidarisch mit allen Betroffenen rechter Hetze und Gewalt!

 

Wir rufen dazu auf, als Zeichen praktischer Solidarität, den Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung, der Opfern rechter Gewalt hilft, durch Spenden zu unterstützen:

 

Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung
GLS Bank Bochum
BLZ 430 609 67
Konto 6005 0000 02
IBAN: DE75 4306 0967 6005 0000 02
BIC: GENODEM1GLS
https://cura.amadeu-antonio-stiftung.de/

 

 

*10. Juli 2016*


Leipziger Jusos beim Hissen der Regenbogenflagge und dem CSD-Stadtratsempfang dabei

 

Zu Beginn der CSD-Woche in Leipzig wird vor dem Neuen Rathaus - fast schon traditionell - die Regenbogenflagge gehisst, in diesem Jahr hat dies die Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke übernommen.

 

Im Anschluss fand dann im Ratsplenarsaal der CSD-Stadtratsempfang der Fraktionen SPD, DieLINKE und Bündnis90/DieGrünen statt.

 

Bei diesem wichtigen termin waren wir auch in diesem jahr wieder mit dabei! Ein paar Impressionen finden sich auf unserer Facebook-Seite und bei Instagram!

 

*08. Juli 2016*


+++ Jusos Leipzig rufen zur Teilnahme an #NoLegida-Demonstrationen auf ++

 

Seit mehr als anderthalb Jahren läuft die mittlerweile offen rassistische Bewegung "Legida" durch Leipzig. Seit Anfang an waren die Leipziger Jungsozialist*innen am Gegenprotest beteiligt.

 

Wir wollen eine weltoffene, bunte und tolerante Stadt, auch am morgigen Montag werden wir deshalb wieder auf die straße gehen - Kein Platz für Rassismus in Leipzig und anderswo!

 

Treffpunkt für die Jusos ist 17:00 Uhr im Rabet, wir schließen uns der Jugenddemo der Solidarischen Jugend Leipzigs an!

 

Alle Informationen zu den Demonstrationen findet ihr hier!

 

 

Folgt uns auch bei Twitter, um während der Demo auf dem aktuellen Stand zu bleiben!

@Jusosleipzig

 

#nolegida #le0407 #platznehmen #jugenddemo

 

*02. Juli 2016*


Jusos Leipzig zeigen sich enttäuscht über Entscheidung des Stadtrats

 

Zum Beschluss des Konzeptes zur Kinder- und Jugendbeteiligung im Leipziger Stadtrat am 22.06.2016 erklärt Matthias Köhler, Vorsitzender der Jusos Leipzig:

 

"Wir bedauern den gestrigen Stadtratsbeschluss zum Beteiligungskonzept sehr und hätten uns gewünscht, dass die Entscheidung eher im Sinne der Jugendlichen des Jugendparlaments erfolgt wäre. Wir unterstützen auch weiterhin die Idee eines Jugendparlamentes und wünschen den engagierten Jugendlichen viel Erfolg bei ihrer weiteren Arbeit!"

 

 

Mit solidarischen Grüßen richten wir uns an das Jugendparlament:

 

Lasst euch nicht demotivieren, streitet weiterhin so konstruktiv für die Interessen und Anliegen von Jugendlichen und bleibt am Ball. Manchmal muss man erst mehrere dicke Bretter bohren, um Erfolg zu haben!

 

 

*23. Juni 2016*


Jusos Leipzig beteiligen sich am Brückenfest 2.0 - Ankommen. Platznehmen. Zusammenleben.

 

 

Die Leipziger Jungsozialist*innen werden sich auch in diesem Jahr mit einem Stand am Brückenfest 2.0 beteiligen.

 

 

Geflüchtete und alle Interessierten sind eingeladen, am Sonntag 19.06.2016 ab 13:00 Uhr auf der Sachsenbrücke dabei zu sein! Alle Informationen dazu gibt es hier zum Nachlesen!

 

#refugeeswelcome

 

 

*05. Juni 2016*


Jusos, Linksjugend und GRÜNE JUGEND rufen zu Protesten gegen Sarrazinlesung auf!

 

Die politischen Jugendorganisationen Jusos, Linksjugend und GRÜNE JUGEND rufen am 19. Mai ab 18:00 Uhr unter dem Motto „Sarrazins Sozialdarwinismus widersprechen – für eine solidarische Gesellschaft“ zu einer Kundgebung am Naschmarkt auf. 
Am Donnerstag findet auf Einladung der CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Leipzig ein Autorengespräch mit Thilo Sarrazin in der Handelsbörse am Naschmarkt statt. 
Sarrazin stützt sich  in seinen Büchern auf rassistische Thesen von ungleich verteilter Intelligenz innerhalb der „Völker“. Durch Einwanderung, insbesondere von Muslimen, sieht er die Zukunft Deutschlands bedroht. Eine Argumentationslinie, die im Umfeld der *GIDA-Bewegung große Zustimmung findet. Thilo Sarrazin ist auch für abwertende Äußerungen gegenüber wirtschaftlich schlechter gestellten Menschen berüchtigt. So äußerte er beispielsweise, dass Untergewicht das geringste Problem von Hartz4-Empfängern sei.
„Für uns ist es nicht hinnehmbar, dass Thilo Sarrazin in Leipzig ein Forum geboten wird, um erneut seine unhaltbaren und menschenverachtenden Thesen zu verbreiten. Dieser populistischen Hetze, werden wir entschieden widersprechen!“, erklärt Matthias Köhler, Vorsitzender der Leipziger Jusos.
Franz Kanngießer von der GRÜNEN JUGEND Leipzig führt weiter aus: 
Offensichtlich versucht die sächsische CDU durch die Veranstaltung mit einer Person, die selbst in liberal-konservativen Kreisen als Wegbereiter des gesellschaftlichen Rechtsrucks gilt, sich bei dem Klientel der rechtspopulistischen AfD anzubiedern.“
Wir als linke Jugendverbände kämpfen für eine solidarische Gesellschaft und eine Welt ohne Grenzen. Wir lehnen die Thesen Sarrazins strikt ab“, fügt Marco Böhme von der Linksjugend Leipzig hinzu.
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Alle Informationen zum Gegenprotest gibt es hier zum Nachlesen!
*17. Mai 2016*

Jusos Leipzig rufen zur Teilnahme am Brückenfest auf!

Das Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt Platz, in welchem auch wir Jusos aktiv sind, führt auch in diesem Jahr wieder ein Brückenfest unter dem Motto "Ankommen. Platznehmen. Zusammenleben." durch.

 

Am 19. Juni sind wieder alle interessierten Menschen aufgerufen gemeinsam einen tollen Tag auf der Sachsenbrücke zu verbringen, ins Gespräch zu kommen und einfach Brücken zu bauen!

 

Wir werden natürlich auch wieder mit einem Stand vertreten sein!

 

Kommt vorbei! Bringt eure Freund*innen mit! Habt einen tollen Tag und setzt ein Zeichen gegen Rassismus! #refugeeswelcome

 

*11. Mai 2016*


"Sexismus im Alltag begegnen - ein Argumentationstraining" am 14. Juli 2016

 

Schon jetzt sei auf unsere Veranstaltung im Rahmen der CSD-Woche Leipzig am 14. Juli 2016 hingewiesen!

 

„Das ist doch nur was für starke Männer und nichts für schwache Frauen! “ - So oder so ähnlich hat wahrscheinlich jede*r schon einmal einen Kommentar im Alltag wahr genommen. Doch Sexismus hat viele unschöne Gesichter, besonders im alltäglichen Geschehen.
Im ersten Teil der Veranstaltung wird es einen Input zum Thema „sexistische Einstellungen und Denkmuster im Alltag“ geben. Die Referent*in Jenny Brehm kommt aus Jena und ist dort Queer-Referentin des Sturas der Friedrich-Schiller Universität sowie beim Aufklärungsprojekt des Miteinaders e.V. aktiv.
Anschließend werden wir in Form von praktischen Übungen Argumente sammeln und trainieren, um auf sexistische Aussagen besser reagieren zu können.
Datum: 14.07.2016
Ort: Rosa-Luxemburg-Str. 19/21
Uhrzeit: 18:00 - 21:00 Uhr

 

Wir freuen uns auf euch!

 

*05. Mai 2016*


Unser Aufruf zum 02. Mai 2016

 

"Weg vom linken, rot-grün verseuchten 68er-Deutschland“ und hin zu einem „wirklich freien, souveränen Nationalstaat Deutschland in der Völkergemeinschaft der Welt, diese Aussage von Jörg Meuthen prägte die Berichterstattung über den AfD-Bundesparteitag am vergangenem Wochenende.

 

Das heißt: Er will dass die vielen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte, die in die falsche Richtung laufen
verstärken: Die ungerechte Einkommens- und Vermögensverteilung.

 

Die Prekarisierung des Arbeitsmarktes, die Hoffnungslosigkeit auf sozialen Aufstieg. Und die selbst in der Mittelschicht grassierenden Abstiegsängste.


Wir dagegen stehen hier, weil wir daran glauben, dass eine gerechtere Gesellschaft möglich ist. Wir kämpfen (an der Seite der Gewerkschaften/ Sozialverbänden) für die Freiheit unser Schickssal selbst in die Hand nehmen zu können, für die Gerechtigkeit unabhängig der sozialen Herkunft und für Solidarität, denen die sie brauchen. Wir kämpfen für die vollständige Vergütung geleisteter Arbeit, die freie Bestimmung über die Arbeitszeit zur Kinderversorgung, zur Pflege von Verwandten und zu Fortbildungszecken. Es gehe darum, dass der Beschäftigte frei nehmen könne, wenn Mensch es braucht und nicht nur dann, wenn der Chef es erlaubt.


Wir wollen Leiharbeit, Werkverträge und unbezahlte Praktika zurückdrängen und Steuervermeidung verhindern, damit das Geld der Allgemeinheit zur Verfügung steht für moderne Schulen, soziokulturelle Zentren, bezahlbare Schwimmbäder, Pflege, Gesundheitsversorgung und in den sozialen Wohnungsbau. Denn nur wir auf dieser Seite des Platzes sind es, die es schaffen können, ein gutes Leben für alle zu organisieren.

 

Wenn es für uns als Jungsozialisten und Jungsozialist*innen schwierig ist, fragen wir uns manchmal: „Warum tun wir uns das eigentlich an?"

Die Antwort mag bei jedem von uns ein wenig unterschiedlich sein, der Kern ist aber der gleiche: Der Mensch ist nicht als Zuschauer geboren. Lasst uns in diesem Sinne gemeinsam kämpfen,

Freundschaft.

 

*30. April 2016*


Infos zur #JusoVV16 jetzt online !

 

Die Vollversammlung der Jusos Leipzig fand am 16. April 2016 im Pöge-Haus statt. Wir haben u.a. eine Vielzahl von Anträge beraten, zwei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt und wir diskutierten mit Prof. Dr. Thomas Fabian (Beigeordneter der Stadt Leipzig für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule) über die aktuelle Situation von minderjährigen Geflüchteten in Leipzig.

 

Alle Informationen, Dokumente und Beschlüsse unserer diesjährigen Vollversammlung findet ihr ab sofort hier!

 

 

*20. April 2016*


Gustav-Heinemann-Preis der SPD

 

- Jetzte für Leipzig nimmt Platz abstimmen! -

 

 

Als Teil des des Aktionsnetzwerks Leipzig nimmt Platz rufen dazu auf, beim Gustav-Heinemann-Bürgerpreis der SPD für LnP zu stimmen!

 

 

Seit mehr als einem Jahr organisiert das Aktionsnetzwerk den Gegenprotest zu Legida maßgeblich mit, veranstaltet offene Treffen bei denen es Rechtsberatungen und hilfreiche Tipps für das Verhalten auf Demonstrationen gibt und hat 2015 ein Brückenfest organisiert! 

 

Hier könnt ihr abstimmen!

 

 

Danke für eure Unterstützung und natürlich: Weitersagen!

#platznehmen

 

*07. April 2016*


Save the date!

 

Die Jusos Leipzig führen am 16. April 2016 ihre jährliche Vollversammlung durch!

Alle stimberechtigen Mitglieder haben die Einladung bereits erhalten. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen!

 

Alle Informationen gibt es hier!

 

*24. März 2016*


Juso-Singkreis wählt Arbeiter*innenlied des Monats

 

Anlässlich des Frauen*kampftages am 08. März ist unser ArbeiterInnenlied des Monats: Brot und Rosen.

 

In dem Lied von 1912 forderten 20.000 streikende TerxtilarbeiterInnen nicht nur gerechten Lohnn (Brot) sondern auch eine menschenwürdige Arbeits- und Lebensumgebung (Rosen). Der Streik führte zu einer 25prozentigen Gehaltserhöhung, Bezahlung von Überstundenund der Zusage, dass Streikende nicht mehr diskriminiert werden sollten.

 

 

Heute sind die Forderungen nach Brot Equal Pay und nach Rosen die Gleichwertigkeit von Mann, Frau und LGBTs, diskriminierungsfreies Leben unabhängig des Geschlechts, der sexuellen Identität und Lebensweise.

 

 

 

Den Link zu einem Video gibt es hier!

 

 

 

Text:

 

 

Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag
Durch all die dunklen Küchen, und wo grau ein Werkshof lag,
beginnt plötzlich die Sonne uns're arme Welt zu kosen,
und jeder hört uns singen Brot und Rosen!

 

 

 

Wenn wir zusammen gehen, kämpfen wir auch für den Mann,
weil ohne Mutter kein Mensch auf die Erde kommen kann
Und wenn ein Leben mehr ist als nur Arbeit, Schweiß und Bauch,
wollen wir mehr Gebt uns das Brot, doch gebt die Rosen auch.

 

 

 

Wenn wir zusammen gehen, gehen uns're Toten mit
Ihr unerhörter Schrei nach Brot schreit auch durch unser Lied.
Sie hatten für die Schönheit, Liebe, Kunst, erschöpft nie Ruh.
Drum kämpfen wir ums Brot und wollen die Rosen dazu.

 

 

 

Wenn wir zusammen gehen, kommt mit uns ein bess'rer Tag.
Die Frauen die sich wehren, wehren aller Menschen Plag.
Zu Ende sei dass kleine Leute schuften für die Großen
Her mit dem ganzen Leben Brot und Rosen!

 

*08. März 2016*