Herzlich Willkommen!

Die Jusos Leipzig sind der größte politische Jugendverband in Leipzig und als Arbeitsgemeinschaft auch Teil der SPD. Wir bekennen uns zu den Grundwerten Feminismus, Internationalismus und Sozialismus.

 

Wenn du dich bei den Jusos engagieren willst, komm doch einfach mal vorbei - zum Beispiel zu einem unserer Mitgliedertreffen. Alle Informationen zu unseren Veranstaltungen findest du hier! Du bist gern gesehen! 

 

>> Unsere Pressemitteilungen findest du hier! <<

 



Nation und Nationalismus - Unsert Mitgliedertreffen im Januar

 

Unsere inhaltliche Arbeit soll natürliuch auch in 2016 weitergehen. So beschäftigten wir uns im Januar mit dem Thema "Nation und Nationalismus".

 

Ein Dank gilt dem AK Antirassismus für den interessanten Abend und den spannenden Einblick in dieses umfangreiche Themenfeld.

 

*28. Januar 2016*


Flagge zeigen gegen menschenverachtende Einstellungen!

 

Auch am 11.01.2016 gingen wir wieder gegen die Menschenverachtung und den Hass von Legida und Pegida auf die Straße.

 

Für uns ist klar: für Rassismus ist in Lepzig kein Platz!

 

 

*12. Januar 2016*

 


Kreativ gegen Legida!

 

Um für die #NoLegida-Demonstrationen auch passend ausgestattet zu sein, haben Transpis gemalt und Schilder gebastelt. Ihr dürft gespannt bleiben! #nolegida

 

*09. Januar 2016*

 



Jahresplanung 2016 und Jahresabschluss der Jusos Leipzig

 

Jedes Jahr findet sein Ende und so ist dies auch 2015 wieder. Am 18.12. veranstalteten wir unseren alljährlichen Jahresabschluss!

 

Wir blicken zurück auf ein spannendes Jahr mit interessanten Veranstaltungen, mit neuen Gesichtern bei den Leipziger Jusos und leider auch mit wöchentlichen Legida-Demos.

 

Wir bleiben weiterhin aktiv und freuen uns auf ein gemeinsames Jahr 2016 mit euch!

 

 

*19. Dezember 2015*


Juso-Starter_innen-Tag 2015

 

Die Jusos Leipzig veranstalteten am 14. November 2015 ihren alljährlichen Juso-Starter_innen-Tag!

 

Wir konnten viele neue Gesichter (und natürlich auch "alte Hasen") begrüßen und freuen uns nun auf spannende Veranstaltungen und Aktionen mit euch!

 

Ein besonderer Dank gilt Katharina, welche über ihre Arbeit im Leipziger Stadrat und als Juso-Landesvorsitzende erzählte.

 

 

 

 

 

 

 

 

*16. November 2015*




9. November - Ein Tag gegen das Vergessen!


Am 9. November 1938, also vor genau 77 Jahren brannten im nationalsozialistischen Deutschalnd unzählige Synagogen. Die systematische Ausgrenzung, Entrechtung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Deutschland (und später in fast ganz Europa) fand bis dato ihren traurigen Höhepunkt.

 

 

Wir Jusos gedachten auch in diesem Jahr am 9. November den Opfern, reinigten gemeinsam einen Stolperstein und erzählten uns die Geschichten von Rosalie und Julius Krause (Stolperstein Wangerooger Weg 17) sowie Jacob, Fanny und Helene Zwick (Stolperstein Liviastraße 2).



*11. Novermber 2015*



Kein Fußbreit den Rassist*innen von der Offensive für Deutschland!

 

 

Am 26. September marschierten die Nazis der "Offensive für Deutschland" durch Leipzig, oder besser gesagt: rund einen Kilometer durch die Innenstadt.

 

Natürlich zeigen auch wir Jusos klare Kante gegen Rechts, denn in Leipzig ist kein Platz für Rassismus!

 

*27. September 2015*


Ankommen.Platznehmen.Zusammenleben! - Brückenfest "Willkommen in Leipzig" am 19. September 2015


Nach all den Legida-Demos in Leipzig könnte man das Gefühl bekommen, dass es in Leipzig nur Nazis gibt. - Keine Angst, das ist zum Glück nicht so!


Zusammen mit vielen anderen Organisationen, Vereinen und Verbänden setzten wir am letzten Sonntag ein großes Zeichen für Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt.


An unserem Stand gab es leckeren selbstgebackenen Kuchen, Kekse und auch Muffins und das Beste daran: Die gesammelten Spenden kommen dem Leipziger Flüchtlingsrat zugute!



*23. September 2015*


LDK der Jusos Sachsen am 5. und 6. September 2015 in Dresden


Die diesjährige Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Sachsen stand unter dem Motto "Links. Frei. Solidarisch." !


Zwei spannende Tage voller Antragsdiskussionen, Reden und Wahlen liegen hinter uns! Für uns als Jusos Leipzig war es ein voller Erfolg!



Herzlichen Glückwunsch an Katharina und Nadja zu ihrer Wahl in den Landesvorstand der Jusos Sachsen! Wir wünschen euch viel Erfolg bei euren zukünftigen Aufgaben.


Ein Dank gilt auch Gerald für sein unermüdliches Engagement als Koordinator der Juso-Hochschulgruppen!


Die Beschlüsse der LDK findet ihr hier!



*10. September 2015*


AK Sport und Wiese - Refugees Welcome! am 30. August 2015


Ein wunderbar sonniger Nachmittag liegt hinter uns.


Gemeinsam mit den Geflüchteten aus der Ernst-Grube-Halle veranstalteten wir ein kleines Fußball-Turnier auf dem Richard-Wagner-Hain.


Wir freuen uns, dass wir für etwas Abwechslung vom meist tristen Alltag in der Unterkunft sorgen konnten.



*2. September 2015*


Sommergrillen im Lene-Voigt-Park am 27. August 2015


Fast schon traditionsreich! ;-)


Auch in diesem Jahr fand wieder uns Sommergrillen statt - diesmal im Lene-Voigt-Park.


In gemütlicher Runde und bei leckeren Essen kamen wieder einige Jusos zusammen. Wir diskutierten, spielten Volleyball und tauschten uns aus.


Es war mal wieder ein entspannter und gelungener Abend. Danke an alle, die dabei waren!




*29. August 2015*


Wir helfen bei der Spendensammlung!


Sehr kurzfristig wurden Flüchtlinge in der Ernst-Grube-Halle untergebracht. Für uns war sofort klar: Wir müssen helfen!


Eine Vielzahl von Jusos unterstützten die Johanniter bei der Spendenannahme und auch bei der Ausgabe von Kleidung direkt in der EGH.


Vielen vielen Dank an alle Helfer*innen!


Refugees Welcome!




*29. August 2015*


Juso-Ausflug nach Nordsachsen! - Besichtigung des Jugendwerkhofs Torgau am 4. Juli 2015


Lasst uns einen Ausflug machen!


Gemeinsam mit den Jusos Nordsachsen besichtigten wir den ehemaligen Jugendwerkhof Torgau (GJWH).

Dort befand sich der einzige geschlossene Jugendwerkhof der DDR, eine Disziplinierungsanstalt der Jugendhilfe, die direkt dem Ministerium für Volksbildung und damit Margot Honecker unterstand. Während seines Bestehens vom 1. Mai 1964 bis zum 11. November 1989 wurden über 4.000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren zur „Anbahnung eines Umerziehungsprozesses“ eingewiesen, die in anderen staatlichen Erziehungseinrichtungen negativ aufgefallen waren.
(Mehr Infos unter www.jugendwerkhof-torgau.de)

Direkt im Anschluss der Besichtigung konnten wir an einer Filmvorführung mit anschließendem Podiumsgespräch teilnehmen, dabei hatten wir die Möglichkeit mit Zeitzeug*innen ins Gespräch zu kommen.

Nach diesem spannenden, thematischen Teil unserer Ausfluges gingen wir ins gemütliche Grillen über. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle den Jusos Nordsachsen für die Einladung und das gemeinsame Grillen. Wir freuen uns auf eine baldige Fortsetzung.


*6. Juli 2015*


Mitgliedertreffen zum Thema "Politik und Fußball" am 25. Juni 2015


Oftmals wird postuliert, der Fußball habe "unpolitisch" zu sein. Bei genauerer Betrachtung erkennt man jedoch, dass dies fast bei keinem Club zutrifft. Gerade auch in Leipzig können wir eine Politisierung des Fußballs betrachten.


Welche Clubs welcher politischen Richtung folgen und was dabei Fangruppierungen aber auch Vereinsvorstände aus machen wurde an diesem Abend thematisiert. Es war eine spannender Veranstaltung mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken! 


Ein großer Dank gilt Jakob, der uns einen umfangreichen Einblick in das Thema geben konnte!


(Bildquelle: Aktionsbündnis - Rasenball gegen Rassismus)


*26. Juni 2015*


Das „Warten auf Godot“


Estragon: Komm, wir gehen!

Wladimir: Wir können nicht.

Estragon: Warum nicht?

Wladimir: Wir warten auf Godot.

Estragon: Ah!


Mehr als 1000 Menschen starben binnen einer Woche bei dem Versuch vor Krieg, Leid, Vertreibung und Zerstörung ihr eigenes Leben zu retten im Mittelmeer. Phrasen werden gedroschen, Wünsche formuliert und Bedauern geäußert – und WAS hilft das? Oder vor allem WEM hilft das? Wo bleiben denn die so vor der stolz geschwellten Brust getragenen „europäischen Werte“?

Sie warten, sie warten – auf Godot.


Ein grundlegender Wandel der EU-Flüchtlingspolitik ist jedoch trotz der steigenden Zahlen von Toten und auch überlebenden Flüchtlingen nicht in Sicht. Seit Jahrzehnten nun schon wird gebastelt, überlegt und abgewogen – leider ohne große Fortschritte.

Menschen, die die Strapazen, die Angst und die Unsicherheit einer Flucht auf sich nehmen; die zu Hause, Freunde und Familie zurücklassen; Menschen die all ihre Ersparnisse geben, um sich von Schleppern in kleinen Booten über das Mittelmeer bringen zu lassen, fliehen in eine ersehnte Sicherheit, um zu überleben.


Die beim EU-Sondergipfel am 23. April gefassten Beschlüsse machen wenig Hoffnung Besserung der Situation. Wie das Zehn­Punkte­Papier der EU­Kommission schon vermuten ließ, konzentrieren sich die Maßnahmen und Verabredungen eher auf Schlepperbekämpfung, Fluchtverhinderung und einer weiteren Abschottung Europas.

Die europäischen Staats- und Regierungschef_innen haben beschlossen, die bisherigen Frontex-Missionen „Triton“ und „Poseidon“ finanziell um das dreifache aufzustocken. Am 31. Oktober 2014 wurde die Marineoperation „Mare Nostrum“ zur

Seenotrettung von Flüchtlingen beendet. Im Gegensatz zu „Mare Nostrum“ beschränkt sich „Triton“ im Wesentlichen auf die Sicherung der Grenzen. Die im Auftrag von Frontex patrouillierenden Schiffe, Flugzeuge und Hubschrauber sind primär für einen küstennahen Einsatz vorgesehen. Damit wird die wichtige Aufgabe der Seenotrettung in die Obhut einer europäischen Agentur gegeben, die Sinnbild für die Abschottung Europas ist.


Außerdem soll in Zukunft mehr getan werden Schleuserbanden auszuhebeln und mögliche Schleuserboote zu zerstören. Dieser Kampf wird aus meiner Sicht nur dazu führen, dass es noch teurer und gefährlicher für Flüchtlinge wird, nach Europa zu kommen. Im Zusammenhang mit der beschlossenen Ausweitung militärischer Operationen in sogenannten Transitstaaten, die dafür sorgen sollen Flüchtlinge bereits frühzeitig zu stoppen, führt das zu einer gewaltigen Ausweitung der schrecklichen Bedingungen unter denen viele Flüchtlinge, insbesondere in den nordafrikanischen Ländern, im Transit erleiden müssen. Statt zu helfen versagt die EU aus meiner Sicht an dieser Stelle vollkommen. Es ist einzig die Ver- oder Auslagerung des Problems.

Und die Flüchtlinge? – sie „Warten auf Godot“.


Weder wurde auf dem EU-Sondergipfel beschlossen, wie die legale Einreise in die EU für Flüchtlinge deutlich verbessert und zahlenmäßig erhöht werden kann, noch haben sich die Staats- und Regierungschef_innen endlich mit der Frage beschäftigt, wie Asyl europaweit organisiert werden soll. Es kann nicht sein, dass einige Staaten in der EU keine Flüchtlinge aufnehmen und andere, wie Italien oder Griechenland, die am Mittelmeer liegen, kaum Unterstützung durch die anderen Mitgliedstaaten erfahren.

Dennoch geht es bei der Aufnahme von Flüchtlingen um Menschen. Das heißt für mich, dass wir ohne Kompromisse über ein europäisches Konzept sprechen müssen, dass es den Menschen, die Schutz suchen ermöglicht zu entscheiden, wo sie diesen

finden möchten. Es ist doch deutlich leichter Geld in Europa besser zu verteilen als Menschen!

Es müssen endlich einheitliche menschenwürdige Standards in der EU zur Unterbringung, Versorgung und Betreuung sowie Beratung von Flüchtlingen geschaffen werden!


Die beim Sondergipfel gefassten Beschlüsse sind aus meiner Sicht eine weitere Verzögerungstaktik der Wohlstandselite! Aber sie kostet Menschenleben. Denn selbst wenn die Flüchtlinge des Krieg oder die Verfolgung, die unmenschlichen Lager in Nordafrika und die gnadenlose Überfahrt über das Mittelmeer überleben, so sind sie dennoch danach nicht in sicherer Umgebung oder in dem Europa, der Humanität, der Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit!

Oftmals bedeutet es ein dauerhaftes Warten ­ ein „Warten auf Godot“.

(Text: Nadja)



*29.04.2015*


Taiwans Demokratie

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zerriss ein Bürgerkrieg China. Die Kommunistische Bewegung, die von Mao geführt wurde, kämpfte und besiegte die junge, nationalistische Regierung der Republik China. Ihre Anhänger flüchteten auf die vorgelagerte Insel Taiwan, wo sich seitdem eine moderne Demokratie entwickelt hat. Die BRD erkennt Taiwan aufgrund der Ein-China-Politik dennoch nicht an.

Ende Februar stellten Dr. Gu und seine Begleiter_innen von der Taiwanesischen Vertretung ihre Demokratie im Rahmen des Juso-Mitgliedertreffens vor. Dabei gingen sie nicht nur auf das politische System ein, sondern erzählten auch von der studentischen Sonnenblumen-Bewegung, die zeigt wie gesellschaftliche Partizipation und Chinesische Kultur zusammen passen.

Nach dem offiziellen Teil der Diskussion lud Dr. Gu die Teilnehmenden zu einem Buffet und persönlichen Gespräch ein. Neben leckerem Essen gab es interessante Einblicke in die Arbeit einer inoffiziellen Botschaft und die Möglichkeit, kritische Fragen zu stellen.

(Text: Georg)

Workshop zu "Flucht und Asyl"

Unser Mitgliedertreffen im März war ein besonderes. Zusammen mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) luden wir zu einem Workshop zum Thema "Flucht und Asyl" ein. Der Workshop war unser Beitrag zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus Leipzig, die jedes Jahr mit verschiedensten Veranstaltungen einen wertvollen Beitrag für ein offenes Miteinander  und eine inklusive Gesellschaft leisten.

Wer gilt nach europäischem und deutschen Recht überhaupt als Flüchtling? Woher kommen die meisten Flüchtlinge? Welche Wege stehen ihnen hier offen oder bleiben ihnen versperrt? Wie ist die Rechtslage und wie sieht die allgemeine Lebenssituation von Flüchtlingen in unserem Land aus? Mit diesen und vielen anderen Fragen haben wir uns einen Abend lang beschäftigt. Durch den abwechslungsreichen Ablauf mit kurzen theoretischen Inputs und vielen praxisbezogenen Gruppenarbeiten und -diskussionen verging die Zeit wie im Flug.

Am Ende stellten wir uns noch die Frage, wie wir uns konkret für ein besseres Leben der Flüchtlinge in unserer Stadt einsetzen können. An Antworten hat es uns zum Glück nicht gefehlt: Mitarbeit im Flüchtlingsrat, Vorurteile durch Informationsangebote abbauen, klare Kante gegen rechte Stimmungsmache und vieles mehr.

Wir bedanken uns nochmals bei Martin für die tolle Moderation und freuen uns, dass wir mit dem Workshop auch das Interesse vieler Nicht-Jusos wecken konnten.

(Text: Matthias)


*15.04.2015*